Ein großartiges Fest wurde am Sonntag in Tröbes gefeiert. Die Missionsbrücke Moosbach-Ndendule hatten mit der Tröbeser Kirchenverwaltung eingeladen. Zahlreich waren die Besucher auch aus der ganzen Region gekommen. Die Moosbacher Musikanten führten den Kirchenzug der Vereine mit ihren Fahnen der Feuerwehren Tröbes, Saubersrieth-Niederland und Gaisheim sowie dem Kriegerverein Tröbes, die Landjugend (KLJB) und den Frauenbund an. Den Festgottesdienst zum Patrozinium St. Johannes der Täufer in der Filialkirche Tröbes hielten Pater Ferdinand Bodensteiner aus dem Kongo mit Pfarrer Udo Klösel und Diakon Herbert Sturm. Der Augustinerpater Ferdinand ist zurzeit in Tröbes auf Heimaturlaub. Der Pater nahm all jene mit in das Gebet hinein die seit seinem letzten Besuch nicht mehr unter uns weilen. Ein besonderes Schmankerl war der lebendige Gottesdienst im afrikanischen Ritus mit viel Schwung, Bewegung, Gesten und Klatschen. Dazu hatten sich Mädchen, Frauen und Männer zusammen gefunden, die es eingeübt hatten. Begleitet wurden sie von Jakob Rom auf der Gitarre, Lena Putzer an der E-Orgel, Silke Zettlmeißl an der Querflöte und Richard Reger schlug dazu auf einer echten Buschtrommel den Takt und Gaby Hagn gab dazu den Ton an. Gesungen wurde in der einheimischen Sprache und die Kirchenbesucher machten mit. Die Lesungen trug Magdalena Eger und das Evangelium Diakon Sturm vor.
In der Predigt ging Pfarrer Klösel auf das Patrozinium des hl. Johannes der Täufer ein. Wenn wir die Geburt Johannes des Täufers zur Zeit der Sommersonnenwende feiern steht auch Johannes an einem Wendepunkt. Er verstand sich selbst als Vorläufer, der das Volk Israel vorbereitete auf die Ankunft des Messias. Johannes nimmt sich zurück, damit Jesus Christus, das wahre Licht zunehmen kann. Der Geistliche ging auf die Menschen wie Johannes ein die in Demut, Bescheidenheit und Dienen Großes leisten. Dabei erwähnte er, dass Pater Ferdinand vor wenigen Tagen sein 55jähriges Priesterjubiläum feiern konnte und gratulierte. Hier in dieser Kirche hatte er am 13. Juni 1971 seine Primiz. „Seit damals lässt du Christus groß sein durch dein Leben und leistest du still und bescheiden, abgelegen im Kongo Großes und Wichtiges für die Menschen dort in Ndendule“, erinnerte Klösel. Auch Pater Ferdinand freute sich und bedankte sich bei allen Besuchern und Jenen die alles vorbereitet haben. Grüße übermittelte er auch vom ehemaligen Generalprior der Augustiner, der 2009 zu Besuch in Ndendule war und der jetzige Papst Leo XIV ist. Ohne die Missionsbrücke Moosbach-Ndendule hätte nicht so viel geschaffen werden können. Die Grüße des Papstes nach Ndendule gab Pater Ferdianand auch die Missionsbrücke nach Tröbes weiter.