Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins „Missionsbrücke Moosbach-Ndendule e.V.“ im Gasthaus Bodensteiner in Tröbes konnte der Vorsitzende Bernhard Rom insgesamt 23 Mitglieder begrüßen. Ein besonderes Willkommen galt dem Ehrenmitglied Pater Ferdinand Bodensteiner, der sich derzeit auf Heimaturlaub aus dem Kongo befindet und bereits am Morgen einen gut besuchten Gottesdienst am Sonntag gefeiert hatte. Nach der Verlesung des Protokolls der letzten Versammlung blickte der Vorsitzende auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Bewährte Aktionen wie der Verkauf des Jahreskalenders sowie die Herstellung von Grill- und Ofenanzündern bildeten erneut die Grundlage der Vereinsarbeit. Auch kulturelle Beiträge kamen nicht zu kurz: Der Chor Horizont gestaltete in der Pfarrkirche Moosbach eine meditative Andacht zum Thema „Perlen des Lebens“, deren Erlös ebenfalls der Missionsarbeit zugute kam. Ein besonderer Dank und „merci mingi“ galt allen Privatpersonen und Vereinen/Gremien – sowohl aus der Region als auch darüber hinaus –, die durch vielfältige Aktionen Spenden sammelten.
Mit Bedauern erinnerte man zudem an verstorbene langjährige Mitglieder, darunter den Förderer Gide Hierold.
Der Kassenbericht zeigte, dass im Jahr 2025 erneut finanzielle Mittel nach Ndendule/Kongo überwiesen werden konnten. Erfreulich ist dabei, dass Überweisungen inzwischen kostengünstiger und unabhängiger von Besuchergruppen möglich sind. Gleichzeitig wurde jedoch ein Rückgang der Spenden festgestellt, was die Bedeutung kontinuierlicher Öffentlichkeitsarbeit unterstreicht. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Führung, die Entlastung der Kassiererin erfolgte einstimmig. In ihren Grußworten würdigten sowohl Pfarrer Udo Klösel, als auch Bürgermeister Armin Bulenda das große Engagement in Ndendule. Sie dankten Pater Ferdinand für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschten ihm weiterhin viel Kraft für seine wichtige Arbeit.