Leider nur wenige Gottesdienstbesucher waren am Pfingstsonntag in der Pfarrkirche St. Vitus erschienen. Dabei erwarteten die Kirchgänger am Ende des Gottesdienstes nicht nur den obligatorischen Segen, sondern einen alten Brauch ließ Pfarrer Albert Hölzl wieder aufleben. Bereits in früheren Zeiten wurden Rosenblüten als Symbol für die Herabkunft des Heiligen Geistes von oben herabgeworfen. Die Rosen stehen dabei sinnbildlich für den Heiligen Geist, der sich an Pfingsten als „Zungen wie von Feuer“ auf die Apostel niederließ. Die Öffnung in der Kirchendecke wird auch als „Heilig-Geist-Loch“ bezeichnet und daraus fiel ein wahrer Rosenblütenregen zu Pfingsten.