Bürgermeister Martin Holler begrüßte die vier Damen aus den USA sehr herzlich im Rathaus in Tiefenbach und zeigte sich sehr überrascht, dass sie Interesse am Klöppelmuseum zeigten. Für viele Waldmünchener ist Plain schon lange keine unbekannte Stadt mehr im Herzen der Vereinigten Staaten, sondern aufgrund von Auswanderern aus Waldmünchen und der Umgebung in den Jahren um 1850 einstand eine Verbindung zur alten Heimat in Bayern. Einzelne hatten den Kontakt nie abreißen lassen und im Jahr 2022 wurde die Städtepartnerschaft offiziell besiegelt. Nach dem Besuch einer Gruppe von Waldmünchener 2025 möchten einige Plainer im August die Trenckstadt aufsuchen. Solange wollten die vier Damen nicht warten und starteten selbst nach Bayern, wo sie Dolmetscherin Christa Senft herzlich begrüßte. Das Klöppelmuseum war Aufgrund der außergewöhnlichen Handwerkskunst das Ziel in Tiefenbach und sie staunten nicht schlecht, da Sieglinde Prögler und Heidi Betz selbst an den Klöppelsäcken die alte Kunst vor Ort zeigten. Der Besuch aus den Staaten zeigte sich sehr angetan von der Klöppelkunst, die ja mit dem Prädikat immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet worden ist. Bürgermeister Holler gab den Gästen einen kurzen Einblick in die Entstehung der Klöppelschule und des heutige Klöppelkreises. Die Damen aus Plain stammt alle aus einer Familie Georg Lins in Eglsee und Steinlohe und verbringen fünf Tage hier in Bayern. Frau Senft führte die Gruppe bereits in die Kirchen in Treffelstein und Steinlohe und ein kurzer Halt ist noch beim Silbersee geplant. Abends darf der Besuch einer Trenckaufführung nicht fehlen. Schnell noch huschte Rudi Rettinger aus Irlach ins Museum, er begleitete 2025 die Gruppe mit Bürgermeister Markus Ackermann auf der Reise nach Plain. Nach einem kurzen Grüß Gott und Hello musste er aber schon wieder weiter. Hoffentlich bleibt im August beim nächsten Wiedersehen mehr Zeit um sich auszutauschen.