Die Katholische Kirchengemeinde St. Marien feierte Fronleichnam – das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“. Die Gedenkfeier der Eucharistie, Herzstück des katholischen Glaubens, findet immer am Donnerstag der Nachpfingstwoche statt und gibt den Katholiken Gelegenheit, außerhalb der Gotteshäuser ihren Glauben und die Präsenz der Christi im kostbaren Schaugefäß, der Monstranz, zu zeigen.
Pfarrer Herbert Mader zelebrierte den Gottesdienst in St. Marien unterstützt von Pfarrvikar Jestin Prathap, Diakon Bernhard Gradl und Gemeindereferent Johannes Tauer.
„Franziskus von Assisi gab der Kirche ein neues Bild: die geistliche Erneuerung durch die Verehrung der Hl. Eucharistie“, mit diesen Worten begann der Geistliche den Gottesdienst. Die kostbarste Stelle in der Kirche sei der Tabernakel, aber ebenso kostbar sei auch der Mensch, als kostbares Gefäß für die Gnade Gottes nach dem Empfang der Kommunion. „Der Herr ist da. Nichts anderes ist wichtig. Das gibt uns der Heilige Franziskus mit.“
Nach dem Gottesdienst zog die Prozession aus Pfadfindern, KAB, Kolpingfamilie, Frauenbund, Bergknappen, Erstkommunionkindern mit Familien und der Kirchengemeinde durch die Neustadt, über die Allee zum geschmückten Altar in der Rosenberger Straße. Den Wunsch nach Einheit und Frieden, der in jedem Gottesdienst vorgetragen wird, durften die Gläubigen mit auf den Prozessionszug nehmen. Am Freialtar spendete Pfarrer Mader den Eucharistischen Segen, bevor in der Stadtpfarrkirche die Schlussworte gesprochen wurden. Die Feier des Fronleichnamsfestes wurde vom Kirchenchor St. Marien unter der Leitung von Steffen Kordmann und den Bläsern St. Marien unter der Leitung von Maria Boßle festlich gestaltet.
Wie jedes Jahr schloss sich das Pfarrfest auf dem Kirchplatz an, welches federführend vom Pfarrgemeinderat organisiert wurde. Heißes vom Grill, kühle Getränke sowie Kaffee und Kuchen luden zum Beisammensein und wurde von der Pfarrgemeinde gern und ausgiebig genutzt.