Die Sternsinsingerinnen und Sternsinger beim Aussendungsgottesdienst in der Pfarrkirche St.Marien. (Bild: Stefanie Jungwirth)

Mit Segen, guter Laune und großem Erfolg: Sternsingeraktion 2026 in St.Marien Sulzbach-Rosenberg

Fröhliche Stimmen, funkelnde Kronen und viel gute Laune bestimmten auch in diesem Jahr die Sternsingeraktion in Sulzbach-Rosenberg. Nach dem feierlichen Aussendungsgottesdienst am 1. Januar 2026 machten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Weg, um den Segen in die Häuser zu bringen und Spenden für Kinder in Not zu sammeln. Die Sternsingerinnen und Sternsinger waren in knapp 30 Gebieten, den Seniorenheimen und dem Krankenhaus  unterwegs. Insgesamt beteiligten sich rund 80 Sternsingerinnen und Sternsinger an der Aktion. Trotz winterlicher Temperaturen und Schnee herrschte eine fröhliche Stimmung: Gemeinsames Singen, Lachen und viele herzliche Begegnungen an den Häusern und in der Sternsingerzentrale im Pfarrheim prägten die Tage. Im Mittelpunkt der Aktion stand das diesjährige Motto „Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Die Sternsingerinnen und Sternsinger machten darauf aufmerksam, dass weltweit noch immer viele Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen und oft keine Chance auf Bildung haben. Mit ihrem Einsatz setzten sie ein deutliches Zeichen für Kinderrechte und für eine gerechtere Zukunft. Der Einsatz wurde reich belohnt: Am Ende der Aktion kam die beeindruckende Spendensumme von knapp 23.000 Euro zusammen. Ein herzlicher Dank gilt allen Sternsingerinnen und Sternsingern, den Begleitpersonen, allen Mitgliedern des Organisationsteams sowie allen Spenderinnen und Spendern, die diese erfolgreiche Sternsingeraktion 2026 möglich gemacht haben.
Mit Gottes Kraft in die Zukunft – 51 Jugendliche aus zwei Pfarreien gefirmt (Bild: Stefanie Jungwirth)

Mit Gottes Kraft in die Zukunft – 51 Jugendliche aus zwei Pfarreien gefirmt

„Mit Gottes Kraft in die Zukunft” – unter diesem Leitwort empfingen am Samstag, den 31. Mai, 51 Jugendliche aus den Pfarreien Herz Jesu Rosenberg und St. Marien Sulzbach das Sakrament der Firmung. Die festliche Eucharistiefeier wurde von Domdekan em. Dr. Josef Ammer geleitet, der den jungen Menschen in seiner Predigt Mut machte, ihren Glauben im Alltag zu leben. Persönlich und authentisch erzählte Dr. Ammer von seiner eigenen Firmung – damals noch im Ministrantengewand – und zeigte den Firmlingen sogar seine Firmbescheinigung aus dem Jahr 1965. Damit schlug er eine Brücke zwischen seiner Geschichte und dem Weg der Jugendlichen und sprach ihnen zu, Gottes Geist als Kraftquelle im Leben zu entdecken. Musikalisch wurde die Feier von einem Projektchor aus beiden Pfarreien gestaltet. Mit kraftvollenn Liedern verlieh der Chor der Feier auch eine besondere musikalische Note. Neben dem Firmspender standen auch beide Ortspfarrer mit am Altar: Pfarrer Dr. Donald (Herz Jesu) und Pfarrer Herbert Mader (St. Marien), sowie Pfarrvikar Jestin (Herz Jesu) und Diakon Bernhard Gradl (St. Marien). Auch das Firmteam – Gemeindereferentin Katharina Laurer, Gemeindereferent Johannes Tauer und Pastoralreferentin im Vorbereitungsdienst Laura Damm – sowie zahlreiche Ministrantinnen und Ministranten aus beiden Pfarreien waren liturgisch beteiligt und trugen zu einem besonders festlichen Rahmen bei. Die Firmlinge selbst wirkten aktiv mit: Sie gestalteten die Kyrierufe, die Fürbitten, die Gabenprozession, begrüßten den Firmspender zu Beginn und verabschiedeten ihn am Ende des Gottesdienstes mit einem Geschenk. Die Vorbereitung begann bereits im November 2024 und wurde in diesem Jahr erstmals gemeinsam für beide Pfarreien durchgeführt. Die Jugendlichen wuchsen in dieser Zeit zu einer lebendigen Gemeinschaft zusammen. Neben dem verpflichtenden Firmkurs gab es zahlreiche kreative und spirituelle Angebote, unter anderem einen Tag im Kloster Mallersdorf, das Basteln von Glaskreuzen, einen Nachhaltigkeitstag oder einen FirmlingsPatenabend. Die Firmung war der feierliche Höhepunkt dieser intensiven Zeit – und ein hoffnungsvoller Aufbruch mit Gottes Kraft in die Zukunft. Die nächste Firmvorbereitung für die dann 5. und 6. Klassen beginnt im Herbst 2026.
Die Erstkommunionkinder, Pfarrer Mader, Gemeindereferentinnen, Ministranten und Mesner. (Bild: Maria Müller)

Erstkommunion in der Pfarrei St. Marien - Eucharistie und Brotzeitbox

„Kommt her und esst“ – diese Einladung ergeht in diesem Jahr an alle Erstkommunionkinder. 25 Mädchen und Buben und ihre Familien folgten der Einladung in die Stadtpfarrkirche St. Marien Sulzbach-Rosenberg am vergangenen Sonntag. In der Messfeier verglich Pfarrer Herbert Mader die Stärkung durch die gemeinsame Eucharistiefeier und den Empfang der Hl. Kommunion mit der Brotzeitbox in der Schulpause. Die Box enthält Obst, Brote, Gemüse und Müsliriegel – Nahrung, die Power gibt, um nach der Pause wieder gestärkt in den Unterricht gehen zu können. Ebenso verordnet Jesus den Jüngern, als sie nach einem erfolglosen Fischzug im See Genezareth doch noch ihre Netze bis zum Zerreißen gefüllt hatten, eine Pause. „Kommt und esst“, will heißen: „Ruht Euch aus und sammelt Kraft.“ Müde und ausgepowert zu sein, das kannte auch der tatkräftige Prophet Elija, von dem die alttestamentarische Lesung handelt. Kraft und Zuversicht widerfährt auch ihm durch die Speise des Engels. „Die Eucharistie unterbricht den Alltag und stärkt Euren Lebensweg“, so der Geistliche. Aktiv gestalteten die Kommunionkinder, die sich im Chorraum um den Zelebrationsaltar scharen durften, den Gottesdienst beim Kyrie, bei den Fürbitten und bei der Erneuerung des Taufversprechens. „Ihr seid durch die Taufe Kinder des Lichtes. Bleibt es,“ betonte Pfarrer Mader. „Und bleibt Teil der Gemeinde, vielleicht im Ministranten-Dienst.“ Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kinder- und Projektchor unter der Leitung von Hildegard Baumgärtner sowie Steffen Kordmann an der Orgel gestaltet. Mit Dank an seine Helfer vom pastoralen Team, den Ministranten und allen, die auch im Vorfeld zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben, verabschiedete Pfarrer Mader die Gemeinde.

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