„Gott brennt für dich – für wen brennt dein Herz?“, war das Thema des Familiengottesdienstes am ersten Bergfestsonntag. Schon zu Beginn hatten die beiden Vorbereitungs-Teams aus Herz Jesu und St. Marien ein „Lagerfeuer“ im Altarraum entzündet. „Wofür brennt ihr denn eigentlich?“ Diese Frage wurde erstmal in die Runde geworfen. Pfarrer Herbert Mader begrüßte die Gottesdienstgemeinde und freute sich über die vielen Kinder und Jugendlichen. Gemeindereferent Johannes Tauer erklärte, welche faszinierende Lichtquelle und gleichzeitig zerstörerische Kraft, Feuer haben kann. Für die Christen ist es ein Zeichen der Gegenwart Gottes, z.B. in Gestalt des Ewigen Lichtes. Auch im Alltag taucht das Bild der Flammen immer wieder auf, z.B. in Form von brennender Begeisterung, zündenden Ideen und Träume, die sich in Rauch auflösen. Als Wegweiser diente uns die Geschichte Moses mit dem brennenden Dornbusch. Sie erinnert uns daran, dass Gott Menschen begegnen kann, und ihnen Mut für wichtige Aufgaben schenkt.
Ein weiterer Höhepunkt dieses Gottesdienstes war die Aufnahme von drei neuen Ministranten. Mit einem feierlichen Versprechen, ab jetzt den Dienst am Altar voller Freude zu übernehmen, zeigen sie, dass ihr eigenes Herz für diese Aufgabe brennt. Pfarrer Mader, GR Tauer und die beiden Oberministranten beglückwünschten die drei und übergaben als Geschenk einen Ministranten-Pullover.
Als Dankeschön für die Vorbereitung erhielten die Chöre und die Familiengottesdienstteams ein Lebkuchenherz unter anderem mit dem Aufdruck „Annabergfest 2026“. Pfarrer Mader betonte die Symbolik des Herzens und des Lebens, als ein „brennendes Herz“ wie der Heilige Augustinus es ausdrückt.
Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes übernahm der Projektchor, bestehend aus den Singvögel Herz Jesu Rosenberg und dem Familienchor aus St. Marien Sulzbach, geleitet von Frau Hildegard Baumgärtner. Begleitet wurden sie von den Instrumentalisten unter der Leitung von Frau Maria Boßle.