In der Vorabendmesse zum 4. Advent wurde in der Pfarrei Kastl das Friedenslicht ausgesandt. Die Klosterkirche erstrahlte zu diesem Anlass mit stimmungsvollen Lichteffekten. Der jüngste Ministrant trug das Friedenslicht in einer Laterne beim Einzug vor den Altar. Ebenfalls dabei war das Marienbild der Kastler Madonna, dieses war beim Marientragen seit dem 08. Dezember bei den Familien in der Pfarrei unterwegs. In den Kyrierufen wurden die vier Kerzen des Lebens, der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe betrachtet. Diese wurden gelöscht und im Anschluss wieder entzündet, damit Gott Mensch wird: „Zuerst in jeden Menschen und dann durch jeden selbst.” Im Anschluss wurde durch die Ministranten das Friedenslicht an die Gläubigen weitergegeben unter der Begleitung des Liedes: „Zünd ein Licht an”. Die Predigt begann mit einem Dialog in einer Familie, in der bereits das Friedenslicht zu Hause war. Die Mutter und ihre zwei Töchter hatten eine Auseinandersetzung bis der Jüngste der Familie das Wort erhob und sagte: „Warum brennt bei uns das Friedenslicht, wenn in unserer Familie nie der Friede herrscht und ständig gestritten wird.” Pfarrer Arweck ging daraufhin weiter auf diese Worte ein. Überall in der Welt herrscht Krieg und Terror, doch „Friede ist möglich! Er beginnt in jeden selbst!” Pfarrer Johannes Arweck segnete am Ende des Gottesdienstes die Gläubigen mit den Worten: Gott möge die Herzen, eines Jeden entzünden, damit es warm und hell werde in Jeden und durch Jeden. Damit ein Jeder ein Bote des Lichtes wird. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst durch die rhythmische Gruppe Mixdur. Der Pfarrgemeinderat hat danach noch zur Begegnung vor der Kirche bei Glühwein und Gebäck eingeladen.