Am Gründonnerstag wurde die Heilige Messe vom letzten Abendmahl in der Klosterkirche gefeiert. Im Anschluss fand am Heiligen Grab eine gestaltete Anbetung mit meditativen Texten und Gesängen statt, die vom Pfarrgemeinderat gestaltet wurde. Der Karfreitag begann am Morgen am Fuße des Kalvarienberges, um den Kreuzweg zu beten. An der einzelnen Station wurde des Leidensweges Jesu gedacht, ebenfalls gab es auch Impulse für unser Leben der heutigen Zeit. Jeder, der zahlreichen Teilnehmer, erhielt ein kleines Kreuz, das man in der Hand halten konnte und dazu den bewusst den Texten folgen konnte. Der Abschluss des Kreuzweges war an der Kreuzigungsgruppe. Am Nachmittag wurde in der Klosterkirche die Karfreitagsliturgie vom Leiden und Sterben Jesu mit gesungener Passion gefeiert. Die Auferstehungsfeier am Karsamstag, begann mit der Weihe des Osterfeuers vor dem Eingang des Paradieses, der Klosterkirche. An diesem Feuer wurde die Osterkerze entzündet und gesegnet. In einem feierlichen Einzug brachte Pfarrer Johannes Arweck die Kerze in die dunkle Kirche. Die Ministranten verteilten das Osterlicht an die Gläubigen. Im Anschluss fand der Wortgottesdienst zur Osternacht statt. Mit dem Gloria erhellte sich die Kirche wieder und es läutete das große Geläute der Kirche, mit den sieben Glocken. Danach fand noch die Taufwasserweihe statt, mit dem neu geweihten Wasser wurden dann alle Gottesdienstteilnehmer, zur Erneuerung des Taufgelübdes, mit Weihwasser besprengt. Der Höhepunkt der Auferstehungsfeier war die Eucharistiefeier. Am Ende segnete Pfarrer Arweck noch die mitgebrachten Speisen.