Vorsitzender Matthias Friedl konnte neben Aktiven und Passiven der Wehr auch 3. Bürgermeisterin Silvia Schecklmann und KBM Reiner Kopp sowie Manfred Schaller vom Kapellenverein im Feuerwehrhaus willkommen heißen. In seinem Vereinsrückblick wurde die junge Abteilung mit dem Faschingswagen Pressath und Engelmannsreuth thematisch mit dem „Fluch der Karibik“ konfrontiert. Neben den jahresüblichen Ereignissen bei den Nachbarn wurde im Frühjahr eine Vorrichtung für das gefahrlose Aufrichten des Maibaumes geschaffen, welches dann gleich bei der Maibaumfeier an der Feuerwehrhalle seine Premiere erleben durfte. Der Gottesdienst des letztjährigen Florianstage wurde in der Waldkapelle begangen und beim Frühschoppen der Vereine in der Feuerwehrhalle wurden aus der Sammelbestellung der Gemeinde für die Heinersreuther Wehr ein Schwimmsaugkorb und wärmende Überjacken für die „kalten“ Einsätze übergeben. Ein Novum war auch das Abbrennen des Johannisfeuers etwas „rationeller“ in Feuerschalen begleitet von einem abendlichen Plausch vor den Toren der Feuerwehrhalle. Beim Kirchenthumbacher Bürgerfest hatte man sich in bewährter Form als Pizzabäcker beteiligt. Das Patronatsfest bei der Waldkapelle und das traditionelle Oktoberfest wurden als Höhepunkte des Vereinsjahres routinemäßig und unter großem Besucheranklang „abgewickelt“. Nach dem Ausblick im Vereinsleben auf das Jahr 2026 berichtete Kommandant Markus Helldörfer in seinem Bericht von den abgehaltenen Übungen, einem Erste-Hilfe Kurs und verschiedenen Schulungen. Zudem wurden sämtliche Wasserentnahmestellen im Bereich der Wehr in Augenschein genommen, auch der Feuerschutz bei der Waldkapelle war thematisiert worden. Von den neun stattgefundenen Einsätzen waren drei ohne Personenschaden, sowie Bäume über der Straße, Zudem war ein Brand in Sassenreuth zu verzeichnen, ein Kaminbrand im Ort. Bei einem Brand im Wald hatte jemand etwas angezündet, das Feuer war dann etwas größer geworden, ein weiteres Feuer war angemeldet, jemand hatte angerufen, dann gab es die Alarmierung, aber es war natürlich dann ein Fehlalarm. Zudem steht wieder einige Aktive die „Modulare Truppausbildung“ an, das ist die Grundausbildung in der Feuerwehr, Voraussetzung für weitere Kurse wie Gruppenfüher, Kommandantenausbildung etc. Die MTA ist zwingend erforderlich, denn sonst gibt es die Feuerwehr in Heinersreuth in einigen Jahren nicht mehr, so Markus Helldörfer. Bei der Nutzung von Unterflurhydranten in Lenkenreuth kann es für die Wasserverbraucher kurzfristig Probleme geben, darum werden diese nur im Notfall in Gebrauch genommen. Man gehe bevorzugt bei der Wasserentnahme auf die Löschteiche zu. Abschließendes Wort an die Aktiven: „Passt auf, dass wir alle wieder gesund heim kommen!“ Sonja Ziegler als Verantwortliche für die Jugendarbeit konnte von drei bestandenen Jugendleistungsspangen nach intensiven Übungseinheiten berichten. Von den 6 Jugendlichen traten zwei zu aktiven Wehr über. Auch dieses Jahr werden wieder Übungen nach Übungsplan durchgeführt.
In Abwesenheit von Kassenführerin Charlotte Benz verlas Matthias Friedl den Kassenbericht, anschließend erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft. Da die bisherige Kassiererin ihr Amt aus privaten Gründen aufgegeben hat, wurde in der Ergänzungswahl Irmgard Schaller per Akklamation einstimmig mit der Kassenführung betraut. Dritte Bürgermeisterin Silvia Schecklmann dankte allen für das Engagement in der Gemeinde. Die Feuerwehr sei unverzichtbar und dass Menschen ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen ist heute nicht mehr selbstverständlich und verdiene Respekt. Kreisbrandmeister Reiner Kopp aus Neustadt/Kulm ging auf die Worte von Markus Helldörfer ein und bekräftigte die Wichtigkeit des Funks, denn dieser sei Auge und Ohren für die Leitstelle. „Scheut euch nicht es zu bedienen“ so der KBM. Alle denen geholfen werden soll, erwarten professionelle Hilfe, egal, ob es große oder kleinere Feuerwehr ist.