Die Feier der hochheiligen Osternacht, die den Durchgang durch den Tod zum Leben sakramental nachvollzieht, ist der Höhepunkt der drei österlichen Tage vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung des Herrn.
Nach Segnung des Osterfeuers außerhalb der Kirche, Bereitung und Entzündung der Osterkerze und Einzug mit der Osterkerze unter dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi” in die dunkle Kirche, wurde allen Gläubigen das Licht der Osterkerze gereicht. Beim Gloria läuteten alle Glocken und die Orgel erklang wieder. Dabei wurden die Altarkerzen entzündet. Nach der Taufwasserweihe erneuerten die Gläubigen ihr Taufversprechen und wurden mit dem soeben geweihten Taufwasser besprengt. Die anschließende feierliche Eucharistiefeier wurde vom Kirchenchor mit der Fortsetzung der „Turmbläser-Messe” umrahmt. Zwölf Ministrantinnen und Ministranten leisteten ihren Dienst zur würdigen Gestaltung der von Pfarrer Joseph in Kozelebration mit Diakon Janusz Szubartowicz zelebrierten Liturgie.