Das umfangreiche Jahrespensum an großen und kleinen Obliegenheiten der Straßenmeisterei Eschenbach schilderte deren Leiter Thomas Ermer bei der Jahresabschlussfeier im Pressather Gasthof Heining. So seien die Arbeiter außer beim Winterdienst auch für Bauarbeiten an der Bundesstraße (B) 22 bei Oberndorf, der Staatsstraße 2181 Brand-Mehlmeisel, der Bahnhofstraße (Kreisstraße NEW 5) in Pressath und der Kreisstraße Hub-Zintlhammer bei Pressath sowie an mehreren Baustellen in und bei Kemnath eingesetzt worden.
Dem Landratsamt und dem Staatlichen Bauamt Amberg sowie den Fuhrunternehmen, die seiner Dienststelle vor allem beim Räum- und Streudienst „zuverlässig zur Seite stehen”, dankte Ermer für die bewährt gute Zusammenarbeit. Als neue Teammitglieder begrüßte er Timo Busch sowie die Auszubildenden Leon Schmidt und Ludwig Spörrer. Einen Blick in die Zukunft unternahm Gebietsabteilungsleiter Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt. So sei von besonderer Bedeutung der laufende Ausbau der Staatsstraße Brand-Mehlmeisel, der voraussichtlich im Sommer 2027 abgeschlossen werde.
Geplante Maßnahmen seien die Deckensanierung an der B 22 Schönreuth-Waldeck und die Erneuerung des Radwegs Pressath-Grafenwöhr. Als Teil des „Militärgrundstraßennetzes” solle die „Ausbaulücke” an der Staatsstraße zwischen Speinshart und Dobertshof „geschlossen” und ein Radweg angelegt werden: „Hierfür müsste aber Grund erworben werden. Dies wird Thema einer Anliegerversammlung sein.” Per „Lückenschluss” zwischen Pechhof und Pressath werde ein durchgängiger Radweg von Weiden bis Kirchenthumbach geschaffen.
Ferner wolle man die Abfahrtsrampe von der B 470 zur Staatsstraße in Eschenbach erneuern, sobald die Stadt die dort verlaufenden Wasser- und Kanalleitungen saniert habe. Vizelandrat Albert Nickl lobte den verlässlichen Dienst der Straßenmeisterei an den „Straßen als Lebensadern unserer Region”, und Personalratssprecher Georg Thumbeck hoffte auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit den Kommunen.