Ein buntes Narrenvolk bestehend aus den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates, den Frauenbund und anderen Gottesdienstbesucher überraschten Pfarrer Edmund Prechtl zur Sonntagsmesse. Mehrerer Bänke füllten die Maskierten in der Pfarrkirche, Pfarrer Prechtl hielt einen fröhlich angepassten Gottesdienst für den Fasching Sonntag. Auch das Messegewand der Ministranten war Kunterbunt. Pfarrer Prechtl begann seine Predigt mit den Worten: Weil heute Faschingssonntag ist und jeder die Freude voll genießt, soll auch die Predigt anders sein, gestanzt, gelegt im Vers und Reim. Poentiert und teilweise Hintergründig reimte er seinen Schäfchen die Leviten. Vor allem was den Besuch der Gottesdienste und der Beichte wo er sich bei den Beichtgelegenheiten oft alleine fühle. Anscheinend haben die Menschen keine Sünden mehr, das müsste es doch mehr heilige geben! Er wünschte den Gottesdienstbesuchern abschließend noch drei frohe und humorvolle drei Faschingstage. Sein Vers zum Schluss: „ Bei uns Christen muss es beides geben, den Frohsinn und auch das Fasten im Leben. Wenn wir nützen die Fastenzeit, gelangen wir zur rechten Osterfreut.” Die maskierten Gottesdienstbesucher ließen den Sonntag Vormittag mit einem Weißwurstessen im DJK- Heim ausklingen. Eine kleine Gruppe besuchten noch am Nachmittag das Kaffeekränzchen des Ortsverband der SPD im AWO- Heim.