Wer an einen Kreuzweg denkt, hat oft schwere Bilder von Leid, Schmerz und dunklen Kirchenschiffen vor Augen. Doch was passiert, wenn man Kindern bunte Puzzleteile überlässt? Die Erstkommunionkinder aus Bechtsrieth, Trebsau und Schirmitz haben es gezeigt: Sie verwandelten die traditionellen Stationen in einen „Kraftweg“, der am vergangenen Karfreitag zahlreiche Kirchenbesucher tief bewegte.
Die rund 30 Mädchen und Jungen erzählten an den einzelnen Kreuzwegstationen die Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu. Zusammen mit dem Familiengottesdienstteam machten Sie sich gemeinsam auf dem Weg und trugen Textstellen und ihre Gedanken zu den einzelnen Kraftfeldern an jeder Station vor. Am Ende wurde dann immer ein buntes Puzzleteil an einer zu Anfang leeren Platte befestigt. Pfarrer Thomas Stohldreier ging den Kreuzweg zusammen mit den Ministranten in der Kirche ab. Am Ende entstand auf der Platte ein buntes Kreuz, dass den Gläubigen Hoffnung und Trost schenken soll.