Erntedank lockt 400 Gläubige auf den Annaberg: Essen der Pfadfinder komplett leergekauft

von Tobias Gräf

Selbstgemachte Kartoffelsuppe, Weißwürste, Wiener, Kücheln, Kuchen und Torten: Den Georgspfadfindern wurde das Essen nach dem Gottesdienst förmlich aus der Hand gerissen. (Bild: Tobias Gräf)
Selbstgemachte Kartoffelsuppe, Weißwürste, Wiener, Kücheln, Kuchen und Torten: Den Georgspfadfindern wurde das Essen nach dem Gottesdienst förmlich aus der Hand gerissen. (Bild: Tobias Gräf)
Selbstgemachte Kartoffelsuppe, Weißwürste, Wiener, Kücheln, Kuchen und Torten: Den Georgspfadfindern wurde das Essen nach dem Gottesdienst förmlich aus der Hand gerissen. (Bild: Tobias Gräf)

Es kommt nicht mehr allzu oft vor, doch nach wie vor gelingt es der katholischen Kirche, Hunderte Menschen anzulocken. So war das auch am Sonntag, 27. September, am Annaberg in Sulzbach-Rosenberg. Zur gemeinsamen Erntedankfeier der Pfarreien St. Marien (Sulzbach) und Herz Jesu (Rosenberg) versammelten sich über 300 Gläubige rund um den Freialtar. Zum anschließenden Mittagessen auf der Wiese vor der Loretto-Kapelle und der Josefshütte dürften es sogar knapp 400 Menschen gewesen sein.

Beim Kindergottesdienst von Gemeindereferentin Katharina Laurer in der Bergkirche kamen viele Familien zusammen, währenddessen hielt Pfarrer Herbert Mader am mit Blumen und Erntegaben festlich geschmückten Freialtar die Messe, umrahmt von den kirchlichen Verbänden mit ihren Bannern.

Danach begann der Ansturm der Gläubigen auf die Essens- und Getränkestände von Georgspfadfindern (DPSG) und Pfarrgemeinderat. Bis zum letzten Schöpfer wurden zwei große Töpfe selbstgemachte Kartoffelsuppe mit über 200 Portionen verkauft. Eine Riesenschlange bildete sich auch an den Nachbarständen: 140 Wiener, 160 Weißwürste, vor Ort selbstgemachte Kücheln sowie Brezen, Semmeln, Brot – nichts blieb übrig, selbst bei den Kuchen und Torten nicht, sodass viele der Helfer selbst hungrig nach Hause gingen.

Zum Erfolg trugen sicherlich bestes Herbstwetter mit strahlendem Sonnenschein, angenehmen Temperaturen um die 20 Grad und auch der Auftritt des Heimat- und Trachtenvereins Stamm bei, dessen Mitglieder in Tracht und mit historischen Rechen und Sensen Tänze aufführten.

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