Die diesjährige Aufnahmefeier der Ministranten der Rosenberger Pfarrei Herz Jesu stand unter dem Motto „Vielfalt der Schuhe”. Der auf den ersten Blick erstaunliche Name hatte im Hinblick auf die Gemeinschaft der Ministranten seinen besonderen Sinn: Als Messdiener stellen sie sich in den Dienst Jesu und folgen ihm somit nach. Nachfolge bedeutet, bildlich gesprochen, auch die Notwendigkeit festen Schuhwerks. Die Gemeindereferenten Johannes Tauer und Katharina Tauer sowie Pfarrer Herbert Mader gestalteten den Gottesdienst gemeinsam mit den Ministranten. Tauer führte zum Thema hin: Für jeden Anlass gebe es dem Zweck angemessene Schuhe, sei es für Hochzeiten, Weihnachten oder Ausflüge in die Natur. Auch Hausschuhe seien darunter, ein Zeichen für das Zuhause. Jeder Schuh stehe symbolisch für die vielen Aktivitäten der Ministranten im liturgischen und im sozialen Bereich, aber auch für die vielen Schritte, die das Leben der Heranwachsenden prägen. Fußballschuhe z. B. symbolisierten den Teamgeist und die Gemeinschaft, Wanderschuhe gäben Halt auf anstrengenden und schwierigen Wegen. Zwei neue „Minis” hatten sich entschlossen, nach ihrer Erstkommunion in den Kreis der großen Gemeinschaft einzutreten. Sie wurden am 18.10.2026 im Rahmen eines Sonntagsgottesdienstes feierlich aufgenommen. Auch durfte den sieben Kindern, die im letzten Jahr aufgenommen worden waren, nach einjährigem fleißig ausgeführtem Dienst jeweils eine Bronzeplakette überreicht werden. Fünf Ministranten verabschiedeten sich aus dem aktiven Dienst, darunter Carolin Ruppert mit 10 Jahren und Jeremias Wendl mit 14 Jahren Zugehörigkeit. Aus den Händen der Oberministranten Elias und Hanna Beer erhielten sie neben einem Geschenk eine Dankesurkunde. Neben den kirchlichen Aktivitäten unternehmen die Kinder und Jugendlichen auch vielfältige Aktionen im Kreise der Gemeinschaft, wie z. B. gemeinsame Ausflüge, Fahrradtouren, Miniurlaub, Beteiligung am Ramadama, Besuch im Palm Beach, regelmäßige Gruppenstunden etc. Im Anschluss an den religiösen Teil versammelten sich die Aktiven und deren Eltern zu einem Weißwurstfrühschoppen im Kettelerhaus.