Der Arbeitseinsatz und die feste Kameradschaft zeichneten die Mitglieder des Fischereivereins auch im abgelaufenen Vereinsjahr 2025 aus. Darüber konnte sich Vorsitzender Tobias Hacker in der Jahreshauptversammlung am Drei-Königs-Tag in der Kegelstube des Betriebsgebäudes überaus freuen. Immerhin können die Fischer in diesem Jahr auf ein kleines Jubiläum blicken. Am 23. Juli 1971 wurde der Verein unter Vorsitzenden Georg Lang von 13 Mitgliedern gegründet und kann heute in Anspruch nehmen, zu den führenden Sportvereinen im Markt zu gehören.
Die Anwesenheit von Ehrenvorsitzenden Dieter Pscheidt, Bürgermeister Robert Lindner und Bürgermeistert a. D. Fred Lehner wertete Hacker als Zeichen echter Verbundenheit und Förderung des Vereins. Noch bevor die Jahresberichte erstattet wurden, gab es ein Totengedenken für die verstorbenen Mitglieder. Breit angelegt und bis ins Detail gehend der Jahresbericht von Tobias Hacker. Erfreulich war, dass die Angeltermine wie gewohnt abgehaltern werden konnten. Darin eingebunden wurde auch die Fischerjugend. Erfolgreich die Abhaltung des Fischerkurses. Künftig wird die Kursgebühr zu 50 Prozent bei der Anmeldung erhoben. Erfolgreich das Watterturnier und bei der Fischerhütte musste für notwendige Arbeiten, vor allem an der neuen Terrasse Hand angelegt werden.
Erfolgreich wurde am Bauernmarkt teilgenommen. Die Waren wurden restlos verkauft. Absolutes Highlight das Fischerfest, nachdem man die Auflagen des Landratsamtes wegen der Parksituation durch einen Ersatzparkplatz erfüllen konnte. Manfred Venzl galt hier besonderes Lob für die Bereitstellung des Grundstücks. Durchgeführt wurde die Proklamation der Fischerkönige. Erneut wurden im Herbst Instandhaltungen an der Fischerhütte durchgeführt. Tobias Hacker hatte schließlich noch auf die Erfüllung der zehn Arbeitsstunden für jeden Jahresscheininhaber hingewiesen und schließlich für eine beispielhafte kameradschaftliche Zusammenarbeit Dank und Anerkennung gesagt. Das Zahlenwerk des Vereins listete Kassier Michael Bauer in Einnahmen und Ausgaben auf. Der Verein steht auf gesundem Boden, zumal jetzt keine Darlehen mehr zurückbezahlt werden brauchen. Bestätigt hat das Zahlenwerk Revisor Dieter Pscheidt, der mit Bernd Schnappauf die Kasse prüfte.

Das Geschehen in den Fischgewässern erläuterte Fisch- und Gewässerwart Hannes Fischer mit einem
Tätigkeitsbericht der vollauf zufrieden war.
Fischkrankheiten oder größeres Fischsterben gab es nicht, die Abfischergebnisse waren zufriedenstellend, doch leider sind Verluste durch den Fischotter inzwischen vorhanden. So waren etwa 25 Prozent aller Teiche betroffen. Allein die erbrachten über 1 000 Arbveitsstunden der Mitglieder sprechen für sich. Hervorragend die Zusammenarbeit mit Marco Meierhöfer, der immer zur Stelle ist. Bis ins Detail erläuterte Hannes Fischer die Gesamtsituation mit den einzelnen Fischbeständen. Berichtet wurden über die Fangergebnisse 2025 und der Fischbesatz im Angeljahr 2026. Das Dankeschön für alle Mitarbeit blieb nicht aus.
Für den erkrankten Jugendwart Markus Haberkorn erstattete Vorsitzender Tobias Hacker den Jahresbericht der Jugendabteilung, die sich mit 13 Mitgliedern sehen lassen kann und in den Verein fest integriert ist. Ihre Mitarbeit ist unentbehrlich. Spaß machte das Zeltlager.
Erforderlich wurde die Wahl eines zweiten Kassiers. Das Vertrauen erhielt Claudia Fichtl. Zusammen mit Bürgermeister Robert Lindner wurden die Vereinsmeister 2025 geehrt und ausgezeichnet. Bei der Jugend siegten Tamino Hacker (12 710 Gramm), Lukas Fischer (9 050 Gramm) und Tilmann Müllner (7 170 Gramm). Bei den Erwachsenen wurde Peter Schürz Vereinsmeister (21 640 Gramm), gefolgt von Rudolf Müller (9 140 Gramm) und Hannes Fischer
(7 122 Gramm ).
Die Vereinstreue drückten folgende Mitglieder durch ihre langjährige Mitgliedschaft aus. Sie wurden mit Ehrenurkunde und Ehrennadel ausgezeichnet.
15 Jahre: Taddäus Brauner, Kristina Fischer, Ludwig Gollwitzer, Julia Kraus, David List, Bernhard Riedl, Johannes Riedl, Sandro Schäffler und Philipp Wilfling.
25 Jahre: Josef Bösl, Josef Fichtl, Fabian Kraus, Andreas Schneck. 40 Jahre: Reinhold Bayer, Heinz Kett, Gerhard Schaller, Erich Schmucker und Alfred Wittmann. 50 Jahre Dieter Pscheidt. Tobias Hacker hatte in seiner Laudatio herausgestellt, dass Pscheidt auch heute noch zu den herausragenden Mitgliedern im Verein gehöre. In seinem Schlusswort hatte er den Mitgliedern ein kräftiges Petri Heil zugerufen.