Veröffentlicht am 01.07.2026 06:25

Emotionaler Tag der Autobahnkirche in Waidhaus

von Angelika Stahl-Grundmann

Pater Thomas Mühlberger eröffnet mit Parrerin Carmen Riebl die Ausstellung „Was eint, was trennt” (Bild: Elisabeth Koller)
Pater Thomas Mühlberger eröffnet mit Parrerin Carmen Riebl die Ausstellung „Was eint, was trennt” (Bild: Elisabeth Koller)
Pater Thomas Mühlberger eröffnet mit Parrerin Carmen Riebl die Ausstellung „Was eint, was trennt” (Bild: Elisabeth Koller)

Der ökumenische Gottesdienst beim Tag der Autobahnkirche und der Ausstellungseröffnung „Was eint, was trennt” war ein sichtbares Zeichen dafür, dass man trotz Trennungen gemeinsam auf dem Weg ist. Konfessionsverbindende Ehen sind gelebte Ökumene im Alltag. Zwei Menschen lieben sich, bringen zwei Glaubenstraditionen in eine Familie ein und müssen Kompromisse finden, die von Toleranz, aber oft auch von Verletzungen geprägt sind. Pfarrerin Carmen Riebl und Pater Thomas Mühlberger haben in der Predigt zum Thema Ökumene in einer Ehrlichkeit und berührenden Art die Problematik und Hindernisse im Alltag der heutigen Zeit sehr berührend geschildert. Der noch ganz neu entstandene Familiengottesdienstchor aus Pleystein hat den Gottesdienst feierlich umrahmt. Die Darbietungen waren von einer solchen musikalischen Qualität und emotionalen Tiefe, dass die Gemeinde tief beeindruckt und restlos begeistert war. Die konfessionsverbindende Ehe ist ein Spiegelbild der Ökumene. Sie lebt von der Hoffnung, dass das Trennende eines Tages überwunden wird, und feiert schon heute das, was die Christen verbindet.

Im Rahmen dieser Ausstellung freuen wir uns am Donnerstag 2.7.2026 um 19:30 Uhr in der ökumenischen Autobahnkirche Waidhaus Film und Gespräch zu diesem Thema. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme.

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