50 Frauen und Männer, unter ihnen die Vorsitzenden Herbert Rudolph und Gerhard Hey, starteten am 15.Juni Richtung Südtirol. Reiseleiter Gerhard Placzek hatte wieder ein 5-Tage-Programm ausgearbeitet, das mit der Besichtigung von Kufstein begann. Schon während der Fahrt sang man das Kufsteinlied, um 12 Uhr lauschte man auf der Festung der Heldenorgel. Im Hotel „Rotwild“ Nähe Bozen wurde Quartier bezogen. Mit der versierten Führerin Marianne konnte die Gruppe in den Gärten von Schloss Trautmannsdorf auf 12 Hektar Pflanzen aus aller Welt besichtigen. Einige Teilnehmer überwanden auch den Höhenunterschied von 100 m und wurden mit einem spektakulären Ausblick auf die umliegenden Bergmassive und Meran belohnt. Dabei konnte man auch den „Garten für Verliebte“ bewundern. Am dritten Tag ging es ins malerische Vinschgau, am oberen Teil des Etschtals gelegen und bekannt für seine Vinschgauer Brötchen. Dort liegt auch Gluns, kleinste Stadt Südtriols. Nächstes Ziel war Graun am Reschensee mit dem aus dem Wasser ragenden Kirchturm, der vom überfluteten Dorf erhalten blieb. Auf der Rückfahrt besichtigte man den Friedhofs in Lass. Dort bestehen die Grabmäler ausschließlich aus weißem Marmor, der dort abgebaut wird. Die unbekannten Brentadolomiten, geografisch im Trentino gelegen, standen am nächsten Tag auf dem Programm. Markante Felsentürme und spitze Gipfel waren vom Hochplateau aus 1700m bestens einzusehen. Hinab ging es vorbei am bekannten Skiort Madonna de Campiglio, zu den Nordis-Wasserfällen in Carisolo, die ebenfalls erwandert wurden. Der Halt am tiefblauen Molvenosee lud zu einem Spaziergang ein. Auf der Heimreise war letzter Halt der lustige Museumsfriedhof in Kramsach. Dort liegt zwar niemand begraben, aber es sind über 100 Grabkreuze mit originellen Aufschriften aufgestellt. SEN-Union-Vorsitzender Rudolph dankte dem bewährten Reiseleiter Placzek, dem Meister seines Fachs Max Römisch von Omnibus Göttel sowie den Bordservice-Damen.