Seit mehr als drei Jahrzehnten ist es nicht nur guter Brauch und auch Tradition, dass sich eine Anzahl Gläubiger der Pfarrei St. Marien Creußen zu Fuß auf den Weg an den Fuß des Kitschenrains macht. Jeweils am Wochenende vom Fest Maria Heimsuchung, dem Patrozinium der Heinersreuther Waldkapelle, wird von den Fußwallfahrern zusammen mit anderen Gläubigen ein Gottesdienst gefeiert, auch dieses mal wieder von Pater Samuel Patton, der zugleich auch für die Pfarrei Thurndorf zuständig zeichnet. Bei der Creussener Gruppe hat sich in diesem Jahr ein Generationswechsel vollzogen, den zum ersten mal kümmerte sich Jürgen Boess anstelle von Roland Sachs um die Durchführung des jährlichen Pilgergangs. Gleich vorneweg gingen junge Wallfahrer mit dem Pilgerkreuz an der Spitze des kleinen Zuges. Festzelebrant an den vorangegangenen Tagen war Pfarrer Sven Grillmeier, der es sich nicht nehmen ließ, die Pilgergruppe mit einem ordentlichen Schuss Weihwasser zu begrüßen. Er hatte in den vergangenen Tagen auch einen Besuch von Maria bei Elisabeth thematisiert, und mit dem Gang der Creussener Gläubigen schloss sich der Kreis. Im Anschluss an die Gottesdienste wurde bei der Wallfahrtskirche am Kitschenrain für alle Besucher aller Gutes in Form von Speisen und Getränken angeboten.