Wie schon viele Jahre lud die Pfarrei St. Jakobus Thurndorf die Erstkommunikanten früherer Jahrgänge zum feierlichen Gedenken an diesen Tag ein, welche in diesem Jahr eine außerordentlich große Resonanz erfahren durfte. In Begleitung der Ministranten und der Musikkapelle zogen die Teilnehmer in die Pfarrkirche ein. Zuvor hatte man sich am üblichen Treffpunkt vor dem Pfarrheim eingefunden und sich bei einem „Ratsch“ über Früheres und Aktuelles die Zeit vertrieben. Pater Samuel Patton begrüßte die Anwesenden mit einem laut vernehmlichen „Guten Morgen“ und dankte ihnen für ihr Kommen um mit der Teilnahme gleichzeitig ein Glaubenszeugnius abzulegen und auch gleichzeitig den Glauben bewahrt zu haben. Pater Samuel verdeutlichte die Nähe Gottes mit dem Empfang der Hl. Kommunion. Aber in der heutigen Zeit gehe es aber vielfach in eine andere Richtung. „Es stimmt mich traurig, dass das Verlangen nach dem Brot des Lebens heutzutage so gering sei“ zitierte Pater Samuel den Augsburger Bischof Bertram Meier. Für uns war der Empfang „ein bedeutsames Ereignis, der Beginn einer Reise“ so Pater Samuel. Gott bleibe uns treu und lädt uns ein zu einem gemeinsamen Blick nach vorne, denn die Quelle des Lebens ist uns geschenkt. Der Glaubensweg gehe weiter und man solle auch an die Weitergabe des Glaubens denken. Im Anschluss an die kirchliche Feier beschloss man den gemeinsamen Tag mit einem Zusammenkommen im Pfarrheim. Familiäre Feierlichkeiten im Nachhinein dürfen dabei getrost „unterstellt“ werden.