Auf seiner diesjährigen Studienreise flog der BLLV-Kreisverband Kemnath in die baltischen Staaten. Erste Station war Vilnius, die Hauptstadt Litauens. Besonders beeindruckten die barocke Peter-und-Paul-Kirche, die erzbischöfliche Kathedrale, das historische jüdische Viertel sowie der große Innenhof der Universität. Auf dem Weg nach Westen besuchte die Gruppe das Städtchen Trakai mit der Inselburg. Danach ging es weiter auf die Kurische Nehrung. Nach dem Aufstieg auf die riesige Parnidis-Wanderdüne bot sich ein weiter Panoramablick. Im Örtchen Nida besichtigte die Gruppe das Thomas-Mann-Haus. Weiter ging es nach Lettland zum Berg der Kreuze, einem Pilgerort mit mehr als 100.000 Kreuzen. Auf der Weiterfahrt führte der Weg zum prächtigen Schloss Rundāle, bekannt als „Versailles an der Ostsee“. Schließlich erreichte die Gruppe Riga. Beim Spaziergang durch die Neustadt beeindruckten Jugendstilhäuser und die Lettische Nationalbibliothek, das als „Lichtschloss“ bekannte Gebäude. Am Nachmittag erkundete die Gruppe Rigas mittelalterliche Altstadt mit der gotischen Petrikirche, dem Rathausplatz und den Markthallen. Weiter nördlich führte die Reise in den Gauja-Nationalpark zur alten Bischofsburg Turaida und in das schöne Städtchen Pärnu. Anschließend ging es weiter nach Estland, in die bezaubernde Hauptstadt Tallinn. Die Stadterkundung begann am prächtigen Schloss Kadriorg. Von dort führte der Weg in die historische Altstadt, vorbei am Toompea-Schloss und an der Alexander-Newski-Kathedrale. Auf dem Rathausplatz endete der Rundgang. Am Abflugtag führte ein letzter Abstecher in das Freilichtmuseum Rocca al Mare, das Einblicke in das frühere ländliche Leben Estlands vermittelt. Damit endete die erlebnisreiche Reise unter Leitung von Wolfgang Lippert.