Die Reisegruppe am Strand der Kurischen Nehrung bei sehr frischem Ostseewind. (Bild: Wolfgang Lippert)

BLLV Kemnath bereist das Baltikum

Auf seiner diesjährigen Studienreise flog der BLLV-Kreisverband Kemnath in die baltischen Staaten. Erste Station war Vilnius, die Hauptstadt Litauens. Besonders beeindruckten die barocke Peter-und-Paul-Kirche, die erzbischöfliche Kathedrale, das historische jüdische Viertel sowie der große Innenhof der Universität. Auf dem Weg nach Westen besuchte die Gruppe das Städtchen Trakai mit der Inselburg. Danach ging es weiter auf die Kurische Nehrung. Nach dem Aufstieg auf die riesige Parnidis-Wanderdüne bot sich ein weiter Panoramablick. Im Örtchen Nida besichtigte die Gruppe das Thomas-Mann-Haus. Weiter ging es nach Lettland zum Berg der Kreuze, einem Pilgerort mit mehr als 100.000 Kreuzen. Auf der Weiterfahrt führte der Weg zum prächtigen Schloss Rundāle, bekannt als „Versailles an der Ostsee“. Schließlich erreichte die Gruppe Riga. Beim Spaziergang durch die Neustadt beeindruckten Jugendstilhäuser und die Lettische Nationalbibliothek, das als „Lichtschloss“ bekannte Gebäude. Am Nachmittag erkundete die Gruppe Rigas mittelalterliche Altstadt mit der gotischen Petrikirche, dem Rathausplatz und den Markthallen. Weiter nördlich führte die Reise in den Gauja-Nationalpark zur alten Bischofsburg Turaida und in das schöne Städtchen Pärnu. Anschließend ging es weiter nach Estland, in die bezaubernde Hauptstadt Tallinn. Die Stadterkundung begann am prächtigen Schloss Kadriorg. Von dort führte der Weg in die historische Altstadt, vorbei am Toompea-Schloss und an der Alexander-Newski-Kathedrale. Auf dem Rathausplatz endete der Rundgang. Am Abflugtag führte ein letzter Abstecher in das Freilichtmuseum Rocca al Mare, das Einblicke in das frühere ländliche Leben Estlands vermittelt. Damit endete die erlebnisreiche Reise unter Leitung von Wolfgang Lippert.
Astrid Schels.  (Bild: Klaus Kurz)

Astrid Schels informiert über Neuerungen in Dienstrecht und Besoldung

Die beiden Kreisverbände Tirschenreuth und Kemnath des BLLV Oberpfalz hatten zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen. Astrid Schels, Leiterin der Abteilung Dienstrecht und Besoldung im BLLV Bezirk Oberpfalz stellte in ihrem Vortrag „Aktuelles und Wichtiges“ die neusten Tatsachen und Tendenzen vor. Anna Stolz, die derzeitige Kultusministerin, baut eine Zukunftswerkstatt auf, sie geht auf den BLLV zu. Es soll neben der Modernisierung des Lehrplans und der Weiterbildung der Prüfungskultur, eine Entbürokratisierung und Digitalisierung der Personalverwaltung kommen, die jedoch keinen weiteren Personalbedarf haben darf. Astrid Schels stellte das Modernisierungsgesetz, das im Dezember beschlossen wurde, in Ausschnitten, die die Lehrerschaft betreffen, vor. Dabei handeltes sich um Änderungen Im Nebentätigkeitsrecht, Veränderungen bei der Einstellungsuntersuchung, Anhebung der Hinzuverdienstgrenzen und um neue Beurteilungskriterien. Weiterhin sprach sie über das Urteil zum Arbeitszeitkonto. Das Kultusministerium hat sich Zeit verschafft durch eine Nichtzulassungsbeschwerde für die Möglichkeit einer Revision. Es hat aber auch zugesichert, dass die durch den BayVGH festgestellten Mängel behoben werden. Das Urteil verbietet kein Arbeitszeitkonto, sondern bemängelt die Dauer, den Zeitpunkt der Einführung und die falsche Zahlengrundlage. Der Ausgleich der zu viel angesparten Stunden ist derzeit noch offen. Das Arbeitszeitkonto muss neu aufgesetzt werden. Zum Abschluss des Vortrags gab es noch Informationen zum Teilzeitantrag, zur Arbeitszeiterfassung, zum Arbeitsschutz, Mutterschutz und Elternzeit. Die neue Besoldung, die mit dem Monat Februar kommt, wurde vorgestellt. Astrid Schels wusste die Zuhörer und Zuhörerinnen gezielt zu informieren. Die beiden Vorsitzenden Martina Thöns und Sabine Graser bedankten sich bei der Referentin mit einem kleinen.
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