Die Blaskapelle Kunschir Winklarn wird dieses Jahr 95 Jahre alt. Beim Ehrenabend stellte Theresa Bauer, erste Vorsitzende der Blaskapelle, in ihrer Festrede fest: „95 ist nicht nur eine Zahl, das ist weit mehr“. Generationen von Musikern haben sich aktiv eingebracht, haben die Tradition gelebt und bis heute weitergegeben. Die aktive Musik stand immer im Mittelpunkt, jeder konnte und musste sich voll auf den Anderen verlassen und das ist gelebte Gemeinschaft. Verantwortung, Vertrauen und Pflichtbewusstsein dazu waren die Eckpfeiler. Die einzelnen Musiker opferten Zeit und Leidenschaft um den Verein zu dem zu machen, was er heute ist. Die Vorsitzende dankte den Musikern für ihren unermüdlichen Einsatz und ermunterte sie den Blick nach vorne zu richten und sich für die Zukunft einzusetzen. Auch Bürgermeisterin Sonja Meier und Joseph Ferstl vom Nordbayerischen Musikbund gratulierten dem Verein mit vielen lobenden Worten für das Engagement. Ferstl fasst die Bedeutung der Musik kurz zusammen: „Ein Fest ohne Musik ist kein Fest“. Die anwesenden Musiker wurden für ihre aktive Zeit mit einer Urkunde und einer Anstecknadel in Bronze, Silber oder Gold geehrt.
Bronze (von 10 bis 19 Jahre): Timo Bücherl (10), Christine Drexler (10), Simon Wellnhofer (10), Marina Dietl (15), Hannah Drexler (15), Karina Höcherl (15), Antonia Ebner (15), Katharina Pößl (15) und Andreas Fichtinger (18).
Silber (von 20 bis 29 Jahre): Theresa Janker (20), Ann-Katrin Reitinger (20), Michael Simbeck (20), Susanne Hutzler (21), Johannes Rötzer (24), Theresa Bauer (24) und Klaus Mösbauer (28).
Passend zur Verleihung der Ehrennadel in Gold spielte die Gesamtkapelle „Gold Finger“, den Titelsong eines James Bondfilmes.
Gold (über 30 Jahre): Thomas Kunschir (30), Regina Hildebrand (32), Andreas Sorgenfrei (32), Alois Herdegen jun. (34), Katharina Kunschir-Janner (35), Sebastian Kunschir (35), Tobias Lingl (35) und Maria Kunschir (41). Über ein halbes Jahrhundert halten schon Anton Reitinger (51) und Eduard Kunschir (54) der Kapelle die Treue.
Für seine aktive Zeit als Trommler bis 2019 erhielt Siegfried Turban ein kleines Präsent.
Am Schluss dankte Anton Reitinger für die Ehrung und überreichte eine Spende für die Organisation der Ehrung.