Bürgermeisterin Sonja Meier mit den Künstlerinnen Katharina Gierlach (links) und Carina Neuffer (rechts). (Bild: Annemarie Mösbauer)

Zwei Künstlerinnen zeigten ihre Werke im offenen Atelier

Zahlreiche Kunstinteressierte folgten der Einladung des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler zum Tag des offenen Ateliers. In Winklarn öffnete Katharina Gierlach im Elternhaus ihr Atelier. Auch die Malerin und Grafikerin Carina Neuffer, die seit 13 Jahren in Pillmersried lebt, durfte hier ihre Werke mit ausstellen. Die Oberpfälzerin Katharina Gierlach und die in Nordrhein-Westfalen geborene Carina Neuffer lernten sich im Oberpfälzer Künstlerhaus Kebbelvilla in Schwandorf kennen. Viele Werke der beiden Künstlerinnen entstehen Plein-Air, direkt in der Natur, im Freien, oder basieren zumindest auf vor Ort angefertigten Studien. Beide malen gerne Naturansichten, die sich jedoch durch ihre Malweisen und auch durch ihre Größe deutlich unterscheiden. Das Markenzeichen von Katharinas Bildern ist der pastose Farbauftrag, der oft dreidimensional wirkt. Sie verwendet bei ihren Werken leuchtende und glänzende Ölfarben. Ihre großflächigen Bilder sind in großen Galerien in verschiedenen Städten Deutschlands, Los Angeles, Tschechien, Mykonos oder auch in Ausstellungen in ihrer Heimat in Neunburg v. W., Pfreimd, Schönsee, Tiefenbach und Winklarn zu sehen. Besonders bekannt sind ihre großflächigen Fußballbilder mit den Menschenmassen. Zahlreiche Seerosen-, Blumen- und Waldbilder spiegeln die Liebe zur heimatlichen Natur und zum elterlichen Garten wider. In allen Bildern verarbeitet Katharina Erinnerungen und Eindrücke, wie sie selber sagt. Momentan arbeitet sie an einem sehr farbenprächtigen Bild (70 cm x 120 cm) mit dem Titel „Flower Power“, das im Februar 2027 auf der ART Karlsruhe präsentiert wird. Carina Neuffer malt dagegen gerne auf kleinerem, mit Gesso grundiertem Holzgrund. Diese farbige Grundierung steigert die Leuchtkraft der Acrylfarben, wie sie erklärt. Ihre Kernarbeiten sind die Landschaftsmalerei. Sie verwendet zum Teil sehr zarte Farbschattierungen, aber auch kräftige Farben, je nachdem, wie sich die Landschaft zeigt. Ihre Bilder, die die Eindrücke aus ihrer neuen Heimat Pillmersried und von Reisen wiedergeben, waren bei Ausstellungen in München, Regensburg, Kötzting, Roding, Teublitz und auch Budapest zu sehen. Sie nimmt auch gerne Auftragsarbeiten an, so z. B. das „Bild der Demokratie“ am Landratsamt in Cham, wo sie gemeinsam mit Kindern arbeitet.
Die Gruppe versammelte sich vor dem für sie neuen Eingang. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Ehemalige trafen sich nach 50 Jahren wieder an der Schule

Roswitha Bauer, Josef Baier und Johann Schwendner organisierten ihr erstes Klassentreffen. Vor 50 Jahren haben sie nach der 9.Klasse die damaligen Verbandsschule und heutige Thomas-Aquinus-Rott Grundschule Winklarn-Thanstein verlassen. Eingeschult wurden die ehemaligen Schüler noch in Winklarn, Irlach, Kulz, Muschenried und Schneeberg. Nach der Gründung der Verbandsschule und dem Neubau in Winklarn 1968 wurden die kleinen Schulen aufgelöst und nach Winklarn eingegliedert. Viele folgten der Einladung zum Treffen. Mittlerweile sind sie sehr weit verstreut, sogar bis nach Südafrika. Manche sahen sich lange nicht mehr und mussten zweimal hinschauen um sich wieder zu erkennen. Das Treffen begann an ihrer ehemaligen Schule, wo sie von den Lehrern Josef Grabinger, Frau Schaller, Wolfgang Blötz, Anton Hösl +, Ingobert Gebauer + und Josef Blödt + unterrichtet wurden. Nach einem historischen Rückblick durch Hans Bock zeigte der neue Rektor Josef-Benedikt Kugler das sanierte Schulhaus. Es ist nur noch halb so groß wie vor 50 Jahren. Der Eingang erfolgt nicht mehr von der Nordseite, sondern von Westen her. In den Eingang ist das Dokumentationszentrum Hinterglas integriert. Nach der Schulhausbesichtigung in Winklarn ging es nach Muschenried zum Eibl Schorsch, wo Kaffee und Kuchen wartete. So manche Anekdote aus der Schulzeit wurde wieder aufgefrischt. Manches wäre heute nicht mehr denkbar. Bei diesen angeregten Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge. Ein gemeinsames Abendessen rundete das Treffen ab. Beim Verabschieden beschlossen die Ehemaligen, angesichts des Alters mit einem nächsten Treffen nicht wieder 50 Jahren zu warten.
Der wunderschöne Erntealtar unterstreicht den besonderen Charme der kleinen Dorfkapelle. (Bild: Elisabeth Bauer)

Dorfkapelle in Pondorf wird am Erntedank-Sonntag zum Besuchermagnet

„Erde singe, ….” klang es am Erntedank-Sonntag lautstark aus der Dorfkapelle „Mariä Himmelfahrt” in Pondorf. Der Frauenbund Winklarn hatte an diesem herrlichen Spätsommertag zur Oktoberrosenkranz-Meditation und Erntedank-Andacht eingeladen. Das kleine Kirchlein konnte die zahlreichen Besucher kaum fassen, die der Einladung gefolgt waren. Das Gotteshaus mit seinem Rokoko-Altar und dem Altarblatt, auf dem ein Bild der heiligen Familie zu sehen ist, befindet sich seit 1964 im Besitz der Kirchenverwaltung Winklarn und wird von der Familie Meindl aus Pondorf mit viel Herzblut gepflegt. Angelika Meindl hatte im Vorfeld wieder einen wunderschönen Erntealtar „gezaubert”, der den besonderen Charme des Kirchleins auf ausdrucksvolle Weise zur Geltung brachte. Während der Rosenkranz-Meditation, die abwechselnd von Mitgliedern des Frauenbundes vorgetragen wurde, kam auch der Dank für die Gaben der Natur zum Ausdruck, die mit Gottes Segen trotz der anhaltenden Hitze in diesem Sommer gedeihen konnten. Hans Bock stimmte zur Andacht passende Dankes- und Marienlieder an, in die alle Anwesenden feierlich einstimmten. So entstand eine besondere Atmosphäre in der kleinen Kapelle, welche die Herzen der Gläubigen erreichte. Nachdem Pfarrer Eugen Wismeth den Abschlusssegen erteilt hatte, ging es weiter ins herbstlich dekorierte Feuerwehrhaus der kleinen Ortschaft, wo bereits duftender Kaffee, selbstgebackene Kuchen sowie Kaltgetränke auf die Gottesdienstbesucher warteten. Auch einige Radfahrer hielten im laufe des sonnigen Nachmittags Einkehr bei der geselligen Runde. So kam mit den Spenden für Kaffee und Kuchen die stolze Summe von 447 € für den Erhalt der Pondorfer Kapelle zusammen. Der Frauenbund Winklarn sagt allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches „Vergelt´s Gott”.
Beim Fischessen wurden die Neugeborenenbäume übergeben und die größten Zuckermaiskolben wurden prämiert. (Bild: Irlbacher Martina)

Das Fischessen des OGV Winklarn war wieder ein großer Erfolg

Das traditionelle Fischessen des OGV Winklarn am Kindergartenvorplatz zog wieder bei idealem Herbstetter zahlreiche Fischliebhaber an. Schnell füllten sich die Tische und Bänke schon beim Frühschoppen bevor die Fischspezialitäten, gegrillte und geräuchert Forellen mit Kartoffelsalat, zum Mittagessen und auch zum Mitnehmen angeboten wurden. Die Grillmeister hatten auf mehreren Grills die Hände voll zu tun um die hungrigen Gäste zu versorgen. Wer es grätenlos mochte, für den gab es Fischbaguettes. Für die Nachspeise und den Nachmittagskuchen sorgten die Frauen des Vereins mit einem großen und vielfältigen Kuchenbuffet. Viele nahmen sich die leckeren Süßigkeiten noch mit nach Hause. Die musikalische Unterhaltung am Nachmittag übernahm mit schmissigen Weisen „DIE KLEINE HORRORBAND“ mit Landrat Thomas Ebeling an der Gitarre. Gespannt warteten die Kinder am Nachmittag auf die Preisverleihung der Kinderaktion. Bereits am ersten Mai erhielten die Kinder die Samentütchen mit einer genauer Säh- und Pflegeanleitung. Bei diesem Wettbewerb hieß es „Wer hat den größten Zuckermaiskolben?“. Nach dem Messen stand fest: Jane Lingl hat den größten Kolben mit 41 cm, gefolgt von Sina Dirscherl (38 cm) und Nico Lingl (36 cm). Als Belohnung für die gärtnerischen Mühen, besonders für das Gießen in diesem trockenen Sommer gab es Kinogutscheine. Für alle Teilnehmer der Kinderaktion gab es noch kleine Trostpreise.
Paul Gierlach mit Frau Anne im Kreise der Gratulanten. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Der ehemalige Hausarzt Paul Gierlach feierte seinen 75.Geburtstag

Der langjährige Winklarner Allgemeinarzt Paul Gierlach feierte seinen 75.Geburtstag in kleinen Gruppen nach. Die besten Wünsche brachten ihm neben den Verwandten, Freunden und Nachbarn auch Pfarrer Eugen Wismeth, Bürgermeisterin Sonja Meier, Dritter Bürgermeister Robert Eibl, Simon Wellnhofer, Stephan und Alexandra Killermann von der FFW Winklarn, Marianne Strecker Rezeptsammelstelle während der Praxiszeit und die Seniorenbeauftragte Annemarie Mösbauer. Paul Gierlach wurde am 11.September 1951 in Hennef an der Sieg geboren. Gemeinsam mit zwei Brüdern wuchs er auf dem elterlichen Hof auf bis er zum Besuch des Gymnasiums in das Internat eintrat. Nach dem Abitur in Neunkirchen im Bergischen Land folgte das Medizinstudium in Regensburg und Würzburg. Nach dem erfolgreichen Abschluss nahm er eine Assistenzarztstelle in Waldmünchen an. Bereits in der Studienzeit in Regensburg lernte er seine Frau Anne, geborene Schöberl aus Pillmersried kennen, die er 1979 in Regensburg heiratete. Mit der Geburt der beiden Kinder Katharina (1983) und Dominik (1986) war die Familie komplett. Mittlerweile kamen noch die Enkel Leonhard, Theresa und Philipp dazu. Im Mai 1988 übernahm Paul Gierlach mit Unterstützung seiner Frau Anne die Hausarztpraxis in Winklarn, nachdem der Vorgänger Helmut Wanger plötzlich verunglückte. Mit dem Hausbau in Winklarn machten sie sich auf Dauer in Winklarn sesshaft. Bis zum Juni 2021 betreute er die Patienten in und um Winklarn mit großem Engagement. Auch nach dem Eintritt in den Ruhestand kennt Paul Gierlach keine Langeweile. Viele Stunden verbringt er in seinem „Modellfliegeratelier“ im Keller. Radfahren, Reisen und die Enkelkinder kommen auch nicht zu kurz. Gerne unterstützt er seine Tochter Katharina beim Transport ihrer Bilder und der Gestaltung der Ausstellungen.


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Die Frauen und Männer waren beeindruckt von den reichen Stuckaturen im Innerraum der Klosterkirche. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Der Seniorentreff Winklarn-Thanstein war wieder unterwegs

Der Seniorentreff Winklarn-Thanstein unternahm wieder einen Ausflug. Leider konnte das geplante Ziel „Wurzelmuseum Tremmersdorf“ wegen kurzfristiger Schließung nicht angefahren werden. Ein neues Ziel musste am Tag vorher noch gefunden werden. Es war der Kräuter- und Gewürzladen Biller in Schnaittenbach. Dort begrüßte der Chef Hans Biller die Reisegruppe selber. Aufgeteilt in zwei Gruppen erfolgte die Besichtigung. „Naturmittel Biller“ beliefert mit seinen fast 1000 verschiedenen Produkten den Großhandel und den Einzelhandel. In den zwei Mischanlagen werden Tees und Gewürze separat gemischt. Das riesige Angebot reicht von verschiedenen reinen Sorten und Mischtees über Gemüsesuppenpulver, süße und pikante Tipps, verschiedene Essig- und Sirupsorten, Würzmischungen aus heimischen und exotischen Gewürzen, sogar Fertigmischungen für Wurstsalat, Apfelkuchen, Bratkartoffel usw. waren im Angebot. Die Senioren durften auch einige Produkte probieren und waren begeistert. Auch die Rohstoffe, die im Lager in großen Chargen auf die Verpackung oder Mischung warten, zeigte Hans Biller den Besuchern. Die getrockneten Rohstoffe kommen aus der ganzen Welt, Biller bevorzugt jedoch heimische Produkte, wenn vorhanden. Von Großhändlern aus Hamburg bezieht er die exotischen Tees und natürlich die Gewürze. So mancher deckte sich mit seinem Lieblingsgewürz oder einem neuen Gewürz, wie z. B. mit Umami, ein. Dann ging es weiter zur Klosterkirche Speinshart. Bereits im Bus erklärte Annemarie Mösbauer die Geschichte und die Entwicklung der Klosteranlage. Die Frauen und Männer waren beeindruckt von den reichen Stuckaturen und der Barockausstattung mit italienischer Prägung und der farblichen Einheit der Fresken. Seit 2012 ist das Kloster internationale Begegnungsstätte und seit 2023 „Hightech Abtei Speinshart“, eine wissenschaftliche Begegnungsstätte für KI. Nach einem kurzen persönlichen Gebet und einem gemeinsamen Lied ging es wieder heimwärts. Die Brotzeit auf der Rückfahrt durfte natürlich nicht fehlen.
Das Bild zeigt das Team Vorstandschaft mit den Helfern zusammen mit Pfarrvikar Emmanuel Obgu bei der Spendenübergabe. (Bild: Elisabeth Bauer)

„Kaffee und mehr...” lockt zahlreiche Besucher in den Pfarrsaal

Am ersten Sonntag im September öffnete der Pfarrsaal in Winklarn seine Türen für “Kaffee und mehr...“. Vorsitzende Monika Bösl begrüßte die Gäste zu diesem Nachmittag der Begegnung und führte zusammen mit Pfarrvikar Emmanuel Obgu aus Neunburg v. W., der in der Pfarreiengemeinschaft Winklarn/Thanstein immer wieder ein gern gesehener Gast ist, durch das Programm. Anhand von meditativen Texten wurden die fünf Werte Glaube, Hoffnung, Liebe, Frieden und Dank kurz näher betrachtet und mit passenden Liedern zum Mitsingen untermalt. Hans Hutzler hatte im Vorfeld die Lieder mit einer Gruppe des Frauenbundes einstudiert. Bald stimmten alle Anwesenden in den von Gitarre und Dschembe rhythmisch umrahmten Gesang ein. Dann wurde es mucksmäuschenstill im Saal, als Emmanuel Obgu im Finale des offiziellen Teils mit seinem Sologesang des „Halleluja“ von L. Cohen und „Rais me up“ für „Gänsehaut-Feeling“ bei den begeisterten Zuhörern sorgte. Im Anschluss bewirtete der Frauenbund seine Gäste wieder mit einem legendären Kuchenbuffet sowie Kaffee und Kaltgetränken, während „Hans und Rais“ für Unterhaltung mit Liedern zum Mitsingen sorgten. Der Kuchenverkauf auf Spendenbasis und der Bücherbasar, der an diesem Nachmittag zum Schmökern und Stöbern einlud, erbrachten einen stattlichen Erlös, so dass Monika Bösl am Ende der gelungenen Veranstaltung die stolze Summe von 1.006 Euro an den Pfarrvikar zur Verwirklichung von Herzensprojekten in seiner nigerianischen Heimat überreichen konnte. Der Geistliche bedankte sich mit einem herzlichen „Vergelt´s Gott“ für die großzügige Spende und unterstützte den kreativen Verein gerne bei den Aufräum-Arbeiten im Pfarrsaal. „Kaffee und mehr…“ wurde somit zu einem gelungenen Nachmittag der gelebten Gemeinschaft, in die auch die notleidende Bevölkerung in Nigeria eingeschlossen wurde.
Die kleinen Igelbabys waren für die Kinder besonders interessant. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Die Kinder lernten viel über den Igel

Mit dem Thema „Rund um den Igel“ bot der OGV Winklarn einen sehr lehrreichen Nachmittag im Rahmen des Ferienprogramms. Dazu konnten sie Lisa Ruder vom „Bodenwöhrer Igelstübchen“ gewinnen. Für ist es eine Herzensangelegenheit den kleinen Stacheltieren zu helfen, denn der Igel steht auf der roten Liste und ist akut vom Aussterben bedroht. Seit neun Jahren widmet sich Lisa Ruder aus Erzhäuser der Pflege verletzter, kranker und geschwächter Igel. Auf kindgemäße Art vermittelte sie den 28 Kindern viel Wissenswertes und auch Neues über den Igel. Als Fleischfresser ernährt er sich von Käfern, Raupen, Heuschrecken, kleinen Mäusebabys usw. Würmer und Schnecken tun ihm aber nicht gut. Genauso tabu sind Salat, Äpfel, Haferflocken, Süßigkeiten oder Nüsse. Hat man einen Igel im Garten und will ihn füttern, bietet sich hochwertiges Katzenfutter mit großem Fleischanteil oder Rühreier an. Wichtig ist auch Wasser, sonst trocknet er aus. Feinde des Igels sind Hunde, Füchse, Dachse und auch Greifvögel. Um sich vor denen zu schützen, rollt er sich zusammen und die Stacheln bieten Schutz, denn der Igel rennt nicht weg vor seinen Feinden. Wesentlich gefährlicher sind Autos und Rasenroboter, da hilft kein Zusammenrollen, auch Wertstoffsäcke sind gefährlich, oft findet er auf der Futtersuche nicht mehr heraus und erstickt. Findet man kleine Igelbabys, verletzte, zitternde Tiere oder Igel ohne Stacheln, brauchen sie dringend schnelle Hilfe, die sie dann bei Igelmama Lisa finden. Ein Anruf genügt und schon wird die Hilfe besprochen. Lisa Ruder pflegt und versorgt die Patienten, meistens sogar in Absprache und mit Behandlung eines Tierarztes. Für die Kinder hatte sie sogar vier kleine Babyigel, die ihre Mutter verloren haben, dabei. Diese Waisenkinder päppelt sie auf, bis sie ein Gewicht von 500 g haben. Dann werden sie mit Hilfe von zehn Helferinnen naturgetreu ausgewildert, am besten mit einem festen Futterhaus, das regelmäßig gefüllt und auch gereinigt wird. Das alles kostet natürlich viel Zeit und auch Geld, etwa 50 bis 150 € pro Tier für Futter, Pflege und Medikamente, bei schweren Verletzungen wesentlich mehr. Diese Kosten müssen nur durch Spenden gedeckt werden. Gerne nimmt Lisa Ruder Spenden entgegen unter: PayPal: lisaruder62@gmail.com IBAN DE 89 7509 0000 0003 6147 35.
Gemütlich wars im Burghof mit Musik und Bewirtung. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Senioren fühlten sich wohl auf der Thansteiner Burg

Der Seniorentreff Winklarn-Thanstein traf sich zum gemütlichen Beisammensein mit den Senioren der Pfarreiengemeinschaft Neukirchen-Balbini, Penting, Seebarn auf der Burg in Thanstein. Ein Shuttle-Service brachte die Senioren vom Parkplatz an der Kapelle hinauf zum Burghof. Nach der Begrüßung erzählte Annemarie Mösbauer kurz die Geschichte der Thansteiner Burg von den ersten Erwähnungen 1218 bis heute. Burgstadel und Burghof sind im Besitz von Herbert Träxler und der Burgturm gehört dem Freistaat Bayern. Viele stiegen im Laufe des Nachmittags auf den sanierten Turm und genossen die weite Aussicht. Die musikalische Unterhaltung übernahm Manfred Kraus mit seinem Bruder Siegfried mit Musik, Liedern und Witzen. Durch Zufall kam noch ein Musikant dazu, Wolfgang Blattmeier aus Nittenau. Er borgte sich von Manfred die Gitarre und schon wurde aus dem Duo ein Trio. Für das leibliche Wohl sorgte Herbert Träxler mit Wurstsalat und diversen Getränken. Elvira Köppl brachte noch die Vorzüge der Alten in Reimform, die nach jeder Strophe mit dem Refrain endete „…so brachte mir das Alter einen Gewinn, gut dass ich ne Alte bin“. Von den zahlreichen Senioren kamen viele lobende Worte über den abwechslungsreichen und unterhaltlichen Nachmittag unter den schattenspendenden Bäumen bei angenehmen Temperaturen im Burghof. Auch der Wettergott hatte ein Einsehen, er schickte den ersehnten Regen erst nachdem alle wieder zu Hause waren.
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