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Feuerwehr Winklarn traf sich zur Jahreshauptversammlung

Vorstand Stefan Pregler begrüßte zur Jahreshauptversammlung der FFW Winklarn Bürgermeisterin Sonja Meier, KBM Peter Killermann, Ehrenbürger Hans Bock und alle Feuerwehrkameraden. Nach dem Totengedenken gab er einen kurzen Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres: Faschingsball, Maibaumaufstellen, Florianstag mit Fahrzeugsegnung, Johannisfeuer, Patenverein beim Feuerwehrfest in Pillmersried, Bürgerfest, Schneeberger Kirwa, Jugendzeltlager, Brunnenfest in Muschenried, Kameradschaftstag, Vereinswanderung, Weinabend der Festdamen, Voradventlicher Markt, Festzüge und die kirchlichen Feste Sebastiani, Fronleichnam und Volkstrauertag. Stefan Pregler ermunterte die sozialen Medien zu nutzen um über Termine informiert zu sein. In seiner Vorschau sprach er besonders den Faschingsball und das Heimatfest an. Erster Kommandant Stephan Killermann berichtete von 119 Einsätze im Jahr 2025. Dies waren 15 Brände, 89 technische Hilfeleistungen und 15 einfache Hilfeleistungen und Verkehrsabsicherungen. Killermann beschrieb die besondere Herausforderung beim Großbrand in Winklarn. Die Aktiven nahmen an zahlreichen Lehrgängen teil, drei davon fanden in Winklarn statt, Lehrgang Atemschutz, Absicherungslehrgang und die Ausbildung zum Führungsassistenten. Gefordert waren die Aktiven auch beim Einbau der Ausrüstung in das TLF. Vorführungen an der Grundschule und der Besuch der Vorschulkinder im Feuerwehrhaus brachten den Jüngsten das Thema Feuerwehr näher. Am Ende der Versammlung teilte Stefan Pregler mit, dass er mit sofortiger Wirkung aus privaten und beruflichen Gründen vom Posten des ersten Vorstandes zurücktritt. Peter Killermann war bestürzt über diesen Rücktritt, nicht als KBM sondern als Mitglied der FFW Winklarn, wie er betonte, besonders jetzt so kurz vor dem Heimatfest. Auch Bürgermeisterin Sonja Meier war überrascht von diesem Schritt. Sie schlug eine Aussprache vor, aber Stefan Pregler blieb bei seiner Entscheidung. Er versprach das Heimatfest weiter mit zu unterstützen, aber nicht mehr als erster Vorstand. Da sich kein Nachfolger gefunden hat wird der zweite Vorstand Simon Wellnhofer die Geschäfte kommissarisch leiten.
Der neue VW Tiguan Allspace leistet zuverlässig seine Dienste. (Bild: Annemarie Mösbauer)

First Responder Winklarn blicken auf das erste Jahr mit dem neuen Einsatzfahrzeug

Das neue First Responderauto ist mittlerweile ein Jahr zur vollsten Zufriedenheit im Einsatz. Alois Nesner gab einen kurzen Rückblick über dieses erste Jahr. Mitte Januar konnte das neue Fahrzeug abgeholt werden. Die Firma RDT-tec Burglengenfeld baute den neuen „VW Tiguan Allspace” zu einem Einsatzfahrzeug um. Finanziert wurde der Kauf durch Spenden von Firmen, Vereinen und Privatleuten. Den Unterhalt trägt die Marktgemeinde. Im Rahmen des Florianstages im Mai erfolgte gemeinsam mit dem neuen HLF die kirchliche Segnung. Die 74 Einsätze 2025 gliedern sich zu 50 % internistische Notfälle (Schlaganfall, Herzinfarkt), 25 chirurgische (Stürze, Knochenbrüche) und 25 % anderweitige Gesundheitsprobleme auf. 22 ausgebildete Helfer stehen rund um die Uhr für Notfälle bereit. Die monatlichen Übungen gliedern sich nach Themenblöcken. Sonja Lingl kümmerte sich um die Anschaffung einer persönlichen Einsatzkleidung und um eine eigene Puppe für das Reanimationstraining. Grundlage für das effektive Arbeiten, sprich für Leben retten sind ständiges Üben und informieren über Neuheiten. Die große Zahl der Einsätze zeigt die Notwendigkeit dieser Helfer. Die aktiven Hilfen und auch die Betreuung der Angehörigen bei einem schweren Notfall werden gerne angenommen. Gerne können Interessierte Übungen besuchen und sich informieren um eventuell nach einer Fortbildung die First Respondergruppe unterstützen.
Die Jungmusiker mit Herrmann Lößl, Tobias Zeitler, Theresa Bauer, Susanne Hutzler und Kapellmeister Sebastian Kunschir (von links). (Bild: Annemarie Mösbauer)

Jungmusiker der Blaskapelle Kunschir bestanden Prüfungen

Im vergangenen Jahr bestanden wieder sieben Musikschüler die D1 Prüfung und einer sogar die D2 Prüfung. Zu diesen Leistungen und damit zum Einstieg in die große Kapelle gratulierte ihnen die Vorsitzende Theresa Bauer. Nach der Ausbildung durch Herrmann Lößl (Klarinette und Altsaxophon), Susanne Hutzler (Querflöte), Tobias Zeitler (Flügelhorn, Tenorhorn und Trompete) und Michael Niebauer (Schlagzeug) schafften folgende Schüler im Frühjahr die Prüfung: Nele Herdegen (Querflöte), Daniel Kiener (Altsaxophon), Nico Lingl (Schlagzeug), Anna Pregler (Flügelhorn) und Theresa Wutz (Klarinette). Leonard Kunschir meisterte an einem Tag sogar zwei Prüfungen, Schlagzeug und Tenorhorn. Bei den Herbstprüfungen bestand Nico Lingl auch die D1 Prüfung für sein zweites Instrument, das Tenorhorn. Bei Jannik Bücherl ging es noch weiter, er bestand die D2 Prüfung auf der Trompete. Diese Leistungen zeigten die Jugendlichen auch beim kleinen Konzert der Jugendblaskapelle, unter Leitung von Susanne Hutzler. Schmissig eröffnet wurde der musikalische Reigen mit der Filmmusik zu „Star wars“. Es folgten alle neuen Musikstücke, die seit dem letzten Vorspielabend eingeübt wurden. Als Vorbereitung auf die große Kapelle stand auch der Marsch „In Harmonie vereint“ mit auf dem Programm. Ein Medley durfte natürlich nicht fehlen. Viele Highlights von ABBA brauchten die Musiker dabei zu Gehör. Auch gesanglich war etwas geboten. Mit „All I want for Christmas“ sang sich Luisa Kunschir so richtig in die Herzen der Zuhörer. Rockig wurde es mit dem Lied „Highway to Hell“, das Luisa Kunschir und Martin Gersing zum Abschluss noch zum Besten gaben. Als Zugabe erfreute der Marsch „Schwarzer Grat“ die Herzen der Blasmusikfreunde. Nicht nur musikalisch war etwas geboten, auch für das leibliche Wohl war mit einem großen Kuchenbuffet, Kaffee, belegten Broten und Kaltgetränken bestens gesorgt.
Die jungen Musiker mit ihren Ausbildern und der Vorsitzenden Theresa Bauer (rechts) (Bild: Annemarie Mösbauer)

Bei der Blaskapelle Kunschir zeigten die Jüngsten ihr Können

Beim Vorspielnachmittag begrüßte die Vorsitzende Theresa Bauer neben den Nachwuchsmusikern mit ihren Ausbildern auch Bürgermeisterin Sonja Meier, Ehrenmitglied Hans Bock und natürlich die Eltern, Geschwister und Großeltern, die gespannt dem oft ersten Auftritt der jungen Musiker entgegenfieberten. Herrmann Lößl, Ausbilder für Blockflöte, Saxophon und Klarinette, stellte seine Schüler vor. Jeder von ihnen präsentierte ein oder zwei Stücke. Dies waren: Jonas Biegerl, Sina Dirscherl, Jannes Eibl und Xaver Hutzler (Blockflöte), Eva Back und Anna Höcherl (beide Saxophon), Anna Käsbauer, Jana Lingl und Leo Wutz (Klarinette). Tobias Zeitler, zuständig für das hohe und tiefe Blech, präsentierte seine Jungmusikanten: Elias Biegerl, Nora Herdegen und Tina Sorgenfrei (Trompete), Heidi Bauer, Jonas Killermann, Leonard Kunschir und Nico Lingl (Tenorhorn) und Alois Bauer (Tuba). Unter Anleitung von Susanne Hutzler zeigten Nele Herdegen und Laura Sorgenfrei ihr Können auf der Querflöte. Leonard Kunschir und Nico Lingl, ausgebildet von Michael Niebauer, brachten am Schlagzeug viel Rhythmusgefühl zu Gehör. Die jungen Musiker spielen zum Teil erst seit vier Monaten, andere dagegen stehen schon kurz vor der D1 Prüfung. Daher auch die Auswahl der Vortragsstücke, von einfachen Kinderliedern über Filmmelodien bis hin zu Werken von bekannten Komponisten. Mit langanhaltendem Applaus belohnten die Zuhörer die musikalischen Leistungen der Jungmusiker. Auch Vorsitzende Theresa Bauer verteilte viele lobende Worte und fasste zusammen: „Das zeigt, wie unsere Kapelle für die Zukunft aufgestellt ist“.


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