Eine höchst ärgerliche 3:5-Niederlage erlitten die Schachfreunde Haselmühl/Amberg gegen den SK Weiden. Auf mehreren Brettern vergab man gute Chancen auf ein besseres Ergebnis. Den Anfang machte Jürgen Zeitler gegen Gabriel Mandak, der mit zwei verbundenen Freibauern zu ungeduldig agierte und sich mit einem Remis begnügen musste. Auch Gerhard Franz ließ gegen Florian Maier einige Gelegenheiten aus und blieb bei einem halben Punkt hängen. Wolfgang Reindl hatte gegen Grigorij Moroz die ganze Partie über das etwas angenehmere Spiel, landete aber in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern. Der Zwischenstand von 1,5:1,5 war schmeichelhaft für die Gäste, doch das größte Drama folgte bei Heinz Däubler. Dieser hatte Josef Schlaffer sehenswert überspielt, vergaß aber in Zeitnot die Uhr. Nachdem auch Steffen Baumüller gegen Raimund Kampe trotz besserer Stellung nicht über ein Remis hinauskam, sah es angesichts der Situation auf den übrigen Brettern bereits schlecht aus für die Hausherren. Paul Flierl rettete sich zwar trotz zweier Minusbauern gegen Martin Hofmann ins Remis und Gerald Rösch verteidigte am Spitzenbrett eine positionelle Schlacht gegen Mark Lorenz erfolgreich, doch nun hätte es in der letzten laufenden Partie einen Sieg gebraucht. Dort aber war Helmut Appel gegen Christoph Sanner früh in eine Springergabel gerannt. Mit ein wenig Gegenspiel für die Qualität kämpfte der Amberger zwar lange tapfer, die Niederlage zum 3:5 war jedoch nicht mehr zu verhindern.