Am zweiten Spieltag war die erste Mannschaft in der Landesliga Nord zu einem schweren Auswärtsspiel beim Aufstiegsmitfavoriten TSV Bindlach-Aktionär gefordert. An Brett 1 hatte der sehr starke Gegner aus der Eröffnung heraus die Initiative ergriffen, konnte eine Qualität gewinnen und verwandelte den Vorteil zur Führung der Gastgeber. Hoffnung keimte auf, als an Brett 7 ausgeglichen werden konnte, als in einem Turm-Läufer-Endspiel ein starker Bauer auf a7 dem Heimspieler erst Material und schließlich die Partie kostete. An Brett 8 wurde in einem taktischen Schlagabtausch die Dame für zwei Figuren gegeben. In der Folge erwies sich aber die Koordination der schwarzen Figuren gegenüber der weißen Dame als machtlos, und die Partie wurde verloren. Ein Bauerngewinn im Mittelspiel verhalf dem Heimspieler an Brett 6 zu weiterem Materialgewinn im Endspiel, sodass die Partie aufgegeben werden musste. Am zweiten Brett entstand für unseren Spieler ein großer Vorteil durch einen Mehrbauern, doch durch eine Ungenauigkeit im Endspiel hatte der Gegner plötzlich eine Zugwiederholung und ein Remis. Mit einem Qualitätsopfer wurde an Brett 6 ein gewonnenes Damenendspiel erreicht und damit der Rückstand verkürzt. An Brett 4 konnte der Gegner die hochgradige Zeitnot von Schwarz ausnutzen, entscheidenden Materialvorteil erzielen und die Partie gewinnen. Auch drei Mehrbauern reichten an Brett 8 an diesem Tag nicht zum Sieg, sondern nur zu einem Remis durch Zugwiederholung. Damit stand es am Ende 5:3 für den Gegner. Am dritten Spieltag hat man Heimrecht gegen den SK Schwandorf.
In der Bezirksliga Nord musste die Zweite in Roding antreten. Es begann denkbar ungünstig, da an Brett 2 in einem taktischen Geplänkel bereits früh Material verloren wurde und die Partie nicht mehr zu halten war. Auch an Brett 6 war der Gegner bereits materiell im Vorteil, doch durch Druck auf die Königsstellung konnte sich unser Spieler noch ins Remis retten. Mit einem gewonnenen Bauernendspiel wurde an Brett 5 der zwischenzeitliche Ausgleich erzielt. An Brett 4 verlor unser Spieler im Mittelspiel einen Bauern. Bei dem Versuch, Gegenspiel zu bekommen, geriet aber der eigene König zu sehr unter Beschuss, und die Partie wurde verloren. In unklarer Stellung überschritt der Gegner an Brett 1 die Zeit und bescherte uns damit wieder einen Gleichstand. Am achten Brett opferte der Gegner seine Dame für einen Turm und zwei Leichtfiguren, konnte aber in der Folge den Vorteil nicht verwerten, und die Partie endete remis. Auch an Brett 3 einigte man sich nach einer ausgeglichenen Partie auf ein Unentschieden. In der am längsten dauernden Partie an Brett 7 konnte unser Weißspieler die Qualität gewinnen und den Vorteil in einen Sieg ummünzen. Der etwas glückliche Endstand von 4,5:3,5 zu unseren Gunsten bedeutet zudem die alleinige Tabellenführung. Am nächsten Spieltag kommt es zum Gipfeltreffen, da der Tabellenzweite aus Oberviechtach anreist.