Die „Stachusgrunzer“ waren wieder unterwegs. In diesem Jahr führte die Reise in die Steiermark nach Altmünster am Traunsee. Bei strömendem Regen kaum im Panoramahotel „Traunsee“ angekommen, ließ sich schon die warme Herbstsonne blicken und begleitete die Reisegruppe die weiteren Tage. Der Freitag begann zunächst mit der Besichtigung der im gotischen Stil erbauten Pfarrkirche St. Benedikt mit ihrem prächtigen Palmen- und Netzgewölbe. Von der Anlegestelle aus starteten wir dann mit der „MS Poseidon“ zu einer zweistündigen, absolut lohnenswerten Seerundfahrt auf dem Traunsee. Das einzigartige Panorama und die fantastische Aussicht auf die umliegenden Gebirge und Schlösser sowie die Informationen des Kapitäns hierzu waren sehr wissenswert. Anschließend zeigte uns eine Stadtführerin noch die schönsten und beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Gmunden.
Vor allem das prachtvolle Rathaus im Renaissancestil, die „Gisela“, eines der ältesten Dampfschiffe weltweit, den historischen ca. 800 Jahre alten Arkadenhof der Hutmacher-Familie Haas und die vier Meter hohe grüne Skulptur „Moosmensch“. Gmunden verdankt seinen Wohlstand bis heute dem Salzhandel und ist auch als Keramikstadt bekannt durch das berühmte Gmundner Geschirr. Der Samstag war stark geprägt von den Spuren Kaiser Franz Josephs und seiner Sisi. Der sehr kundige und belesene Reiseleiter zeigte uns den Kaiserpark mit der Kaiservilla in Bad Ischl.
Flair und glanzvolle Vergangenheit verspürt man hier in der ehemaligen Sommerresidenz des Kaiserpaares. Nach einem kurzen Blick in das berühmte Café Zauner in Bad Ischl ging es entlang des Wolfgangsees weiter nach St. Wolfgang. Dort wurde zunächst die bekannteste denkmalgeschützte Pfarr- und Wallfahrtskirche im Salzkammergut „St. Wolfgang“ besichtigt. Das „Weiße Rössl“ ist vor allem durch die gleichnamige Operette und die zahlreichen Verfilmungen berühmt geworden und deshalb war es natürlich anschließend Pflicht, dem legendären Romantikhotel und vor allem dem Seerestaurant einen Besuch abzustatten. Nach der dortigen Mittagspause fuhr die Gruppe weiter zum Mondsee. Dort befindet sich die römisch-katholische Basilika St. Michael direkt im Zentrum von Mondsee. Mehrere Altäre wie der Heilig-Geist-Altar, Wolfgang-Altar, Corpus-Christi-Altar, Marien-Altar und noch einige weitere prägen den Kirchenraum. Die Straße um den Attersee war wegen eines großen Radrennens gesperrt, so dass die Rückfahrt zum Hotel in Altmünster über die Autobahn führte. Die Heimreise am nächsten Tag wurde angetreten mit einem geplanten Aufenthalt in der Domstadt Passau und einer kurzen Kaffeepause am Bus.
Zum Ende der Reise war Organisator Leonhard Hutzler froh, dass alles wunderbar klappte und dankte vor allem dem Busfahrer Wolfgang Meisl für die „einwandfreie“ Beförderung.