Nach der Monatsmesse für die verstorbenen Mitglieder trafen sich die Frauen des Katholischen Frauenbundes Moosbach zur Jahreshauptversammlung im Pfarrheim. Vorsitzende Angelika Hierold konnte dazu die Diözesanvorsitzende Martha Bauer, Geistlichen Beirat Pfarrer Udo Klösel und zweiten Bürgermeister Bernhard Rom begrüßen. Nach dem Todengedenken für sieben verstorbene Mitglieder trugen anschließend das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung die Schriftführerinnen Ulrike Selch und Silke Wittmann vor. Vorsitzende Hierold erinnerte in ihrem Tätigkeitsbericht an die zahlreichen Aktionen und wiederkehrenden Bräuche im Vereinsjahr. Teilgenommen wurde auch an kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen. Außerdem wurden Herzkissen genäht für die an Brustkrebs erkrankten Frauen im Klinikum Weiden. Die neue Krabbelgruppe unter der Leitung von Julia Weiß wurde gestartet. Hierold erinnerte an den Ellen Ammann-Abend und wies auf die Vernetzung hin. Der kürzlich gehaltene Sauerteigvortrag war der Renner im vollen Pfarrheim. Vorsitzende Angelika Hierold dankte namentlich den Frauen bei der Durchführung der vielen Aktionen. Dies könne nur geleistet werden, wenn die Vorstandschaft und die helfenden Mitglieder zusammen stehen und tatkräftig sowie eigenständig Veranstaltungen übernehmen. Dazu rief Hierold die Frauen auf und bat um Mitwirkung. Je mehr Beauftragte es sind, um mehr Aktionen können durchgeführt werden. Zahlreiche Aufgaben auf viele Schultern verteilt kann es gelingen, dass alle Spaß und Zeit dafür haben. Über die Vereinkasse berichtete Schatzmeisterin Elisabeth Reger. 250 Euro Spende erhielten sie von der Volks- und Raiffeisenbank. Die Ausgaben an Spenden betrugen 2.150 Euro (jeweils 250 Euro für die Ministranten, Blumen für die Kirchen Moosbach und Tröbes, die Musikschule, den Sponsorenlauf der Grundschule, 150 Euro Material für Herzkissen und 900 Euro für die Kirchenorgel. Die Kasse prüften Monika Rappl und Waltraud Bäumler. Über die Kochbuch-Kasse informierte Elfriede Völkl. Daraus wurden 1.000 Euro gespendet jeweils 500 Euro für Strom- und Heizkosten im Pfarrheim und für den Förderverein Skilift Fahrenberg. Die Kasse wurde von Elisabeth Völkl geprüft. Die Versammlung erteilte den Schatzmeisterinnen und ebenso der Vorstandschaft die Entlastung.
Pfarrer Udo Klösel dankte der Vorstandschaft für das zurückliegende Jahr und allen die Aufgaben übernehmen und die Vorsitzende unterstützen. Er wünschte weiterhin guten Zusammenhalt. Vergelt´s Gott sagte er für die Orgelspende und erinnerte an verschiedene Aktionen. Eine schöne Sache sei wieder die Krabbelgruppe. Diözesanvorsitzende Martha Bauer überbrachte die Grüße des Diözesanverbandes Regensburg. Sie dankte auch Geistlichen Beirat Klösel, der sich immer um den Frauenbund bemüht und begleitend unterstützt. Sie erinnerte an den Weltfrauentag im März und sprach verschiedene Themen an, für die sich der Frauenbund einsetzt, wie die
Lohngerechtigkeit und die Sorgearbeit gerecht verteilt und wertschätzt wird. Jede Verbandsebene sei wichtig ob der Diözesan-, Landes- oder Bundesverband. Zusammen sei es ein großes Netzwerk das etwas voran bringt, so Bauer. Sie lobte die Solidaritäts-Aktionen. Zweiter Bürgermeister Bernhard Rom stellte die zahlreichen Aktivitäten der Frauen heraus. Nur so könne auch viel gespendet werden. Die Vorsitzende schaue über den „Tellerrand“ um Kontakte zu knüpfen und dies sei sinnvoll. „Bleibt so beieinander, ihr seid eine gute Truppe und macht´s weiter so.“ Er rief die Frauen auf sich beim Heimatfest 2027 mit einzubringen. Vorsitzende Hierold gab zum Schluss eine Ausschau auf das neue Programm.