Einen stattlichen Bericht legte Kommandant Tobias Tippmann bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen am vergangenen Samstagabend vor. Im Gästehaus St. Joseph wurde zudem ein wichtiger Posten verabschiedet. 103 Einsätze mussten die Floriansjünger im vergangenen Jahr bewältigen. Davon war die meisten sogenannte „Technische Hilfeleistungen”, nur 32 Brandeinsätze waren zu verzeichnen. Besonders hob Kommandant Tobias Tippmann die vier Einsätze mit den tschechischen Kameraden aus Eger (Cheb) hervor. Weitere besondere Einsätze waren ein Werkstattbrand, der Brand des Bahnhofs in Wiesau und ein größerer Umweltschutz-Einsatz in Grießbach. 11 Personen wurden 2025 von der Feuerwehr Waldsassen gerettet, davon 8 mit der Drehleiter. Bei den Übungen hob Tippmann die gute Zusammenarbeit mit dem Haus St. Gertrud hervor. „Das ist mittlerweile eine gute Freundschaft”, so der Kommandant über das Verhältnis zwischen Heimbewohnern und Feuerwehrlern. Zudem lobte er den von Roman Kirschbaum organisierten Dienstsport. An den Feuerwehrschulen gebe es nach wie vor zu wenig Plätze für alle Interessenten, dennoch nahmen wieder einige Waldsassener auch dort an Lehrgängen teil. Auch vor Ort wird die Ausbildung ständig fortgesetzt: Ob Maschinistenlehrgang, Grundausbildung oder die wöchentlichen Übungsdienste. Insgesamt gab es 75 Termine. Für die meisten Übungsbesuche erhielt Roman Kirschbaum ein Löschspray. Bei der Neuwahl der Vertrauensleute wurden Georg Mayer, Tobias Meier und Stefanie Bruckner in ihren Ämtern bestätigt. Danach gab es eine besondere Verabschiedung: Benjamin Müller wurde als Gerätewart und Fahnenjunker von Vorsitzendem Michael Fortelny und Kommandant Tobias Tippmann verabschiedet. „Durch dein Fachwissen im Bereich KFZ hast du uns viele Jahre lang wertvolle Dienste geleistet”, erinnerte Tippmann auch an die Gremien bei der Fahrzeugbeschaffung. Die Tätigkeit als Gerätewart erfordere viel Wissen und Zeit. „Es war mir eine große Ehre, die Fahne tragen zu dürfen”, verabschiedete sich Benjamin Müller. Zeitliche Gründe seien nun der Grund für seinen Rücktritt nach 10 Jahren Tätigkeit in beiden Ämtern. Ein besonderes Highlight sei der Fahneneinzug beim Jubiläumsfest 2019 gewesen. „Das war schon was besonderes.”