Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zeigt bis Sonntag, 4. Oktober, die Ausstellung „Vittore Bocchetta – Ein Leben in Bewegung“ im Gebäude der ehemaligen Häftlingsküche. Präsentiert werden Werke des italienischen Künstlers, Widerstandskämpfers und Überlebenden des Konzentrationslagers Flossenbürg aus der Sammlung der KZ-Gedenkstätte. Im Zentrum stehen Arbeiten, die eng mit seinen Erinnerungen an Verfolgung, Haft und Befreiung verbunden sind. Ein Teil der Werke entstand 1986 im Zusammenhang mit seiner Autobiografie. Vittore Bocchetta wurde 1918 auf Sardinien geboren, beteiligte sich am Widerstand gegen das faschistische Mussolini-Regime und wurde 1944 verhaftet und über Bozen und Flossenbürg in das Außenlager Hersbruck deportiert. Nach dem Krieg lebte er in Südamerika und den USA und widmete sich der Kunst. Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Kuratorenrundgänge finden am Sonntag, 16. August, und am Sonntag, 13. September, jeweils um 15 Uhr statt. Die Teilnahme daran ist ebenfalls kostenfrei.