Die Aktionsgemeinschaft Wagrain Ammersricht e. V. (AWA) ist ein Zusammenschluss von Bürgern, die sich seit über 35 Jahren aktiv für die nachhaltige Entwicklung ihres Stadtteils engagieren. Neben dem Einsatz für naturnahen Hochwasserschutz, Maßnahmen zur Klimaanpassung und der Stärkung der Biodiversität liegt der AWA vor allem der Umstieg auf erneuerbare Energien vor Ort am Herzen. Am 13. Juli informierte sich deshalb der AWA-Vorstand im Energiekompetenzzentrum der Stadtwerke Amberg zum aktuellen Stand der Energiewende in Amberg und im Stadtteil Wagrain-Ammersricht. Martin Malitzke, Prokurist und technischer Leiter der Stadtwerke, gab einen sehr informativen und spannenden Einblick zur aktuellen Situation rund um Windkraft- und Solarpark-Großprojekte, die Stromausbaustrategie, die kommunale Wärmeplanung/Wärmewende und zum Ausbau der Infrastruktur bei der E-Mobilität. Fazit: Die Stadtwerke sind bereit für die Energiewende, aber sie brauchen Rahmenbedingungen auf Bundes- und Landesebene, die nicht bremsen. Und sie benötigen die Unterstützung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei dieser Investition in die Zukunft.
Das sah auch AWA-Vorsitzender Manfred Lehner so: „Die Energiewende entscheidet sich in der Kommune; und die geplante Bürgerbeteiligung, auch finanziell, an Energieprojekten aus Sonne und Wind erhöht deren Akzeptanz in der Bevölkerung.“ Die Aktionsgemeinschaft Wagrain-Ammersricht teilt die Einschätzung von Martin Malitzke, dass die Energiewende eine gesellschaftliche Gesamtaufgabe sei, bei der alle Akteure vor Ort anpacken müssten. Das Energiekompetenzzentrum der Stadtwerke sei dafür ein perfekter Ort des Austausches.