Das zentrale Projekt des AK Umwelt am Max-Reger-Gymnasium in diesem Schuljahr war das Anlegen eines Bauerngartens in einem kleinen Areal des Pausenhofes, wo Salat, Gemüse und Kräuter angepflanzt werden konnten. Denn als „Umweltschule in Europa” widmete sich das MRG im aktuellen Projektjahr schwerpunktmäßig dem Thema „Nachhaltige Ernährung und Klimawandel”. Der Elternbeirat ermöglichte durch eine Geldspende den Kauf der Pflanzen und eines Zauns. Die Gärtnerei Nägele unterstützte das Engagement der Schule durch Pflanzenspenden. Die Schüler und Schülerinnen kümmerten sich um ihre Pflanzenzöglinge in vielfältiger Weise. Besonders das Bewässern war dieses Jahr in den heftigen Dürrephasen eine echte Herausforderung. Eine siebte Klasse kreierte aus alten Materialien witzige Vogelscheuchen, sodass man kaum Verluste durch ungebetene Gäste hatte und mit der Ernte sehr zufrieden sein konnte. Ein Teil des selbst produzierten Salats wurde der Internatsküche zur Verfügung gestellt. Außerdem verkauften die Schüler und Schülerinnen die Früchte der Erde bei einem MRG-Regionalmarkt auf dem Pausenhof. Zusätzlich hatte der Kartoffelbetrieb Trummer (Hahnbach) für diesen Anlass ebenso regional erzeugte Kartoffeln zum Verkauf zur Verfügung gestellt. Zum großen Erfolg des Aktionstages trugen nicht zuletzt auch die vom AK vorbereiteten Schnittlauchbrote bei. Als letzte Aktion dieses Projektes wurden aus den selbst gezogenen Kräutern gesunde Erfrischungsgetränke gemacht, die bei den Bundesjugendspielen an die jungen Sportler ausgegeben wurden. „Jeder kleine Beitrag hilft, unsere Umwelt zu schützen”, resümierte eine Schülerin aus der Umweltgruppe. Durch die Aktionen sollen nicht nur die Schüler und Schülerinnen des AK, sondern alle Mitglieder der Schulgemeinschaft motiviert werden, sich regionaler zu ernähren. „Außerdem war es eine gute Erfahrung für die Teilnehmer, ihre eigenen Nahrungsmittel zu erzeugen”, erklärte abschließend Veronika Frenzel, die Betreuerin des Arbeitskreises Umwelt.