So vielfältig die Interessen der Teilnehmenden, so breit gefächert war das Programm des Ferienbegabtenseminars für Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe aus den Gymnasien in der Oberpfalz. Diese fünftägige Veranstaltung zum Start in die Sommerferien fand erneut am Max-Reger-Gymnasium und im dortigen Internat statt.
Als Veranstalter hatte die Dienststelle des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in der Oberpfalz zuvor die 25 Schülerinnen und Schüler, die jeweils von ihrer Schule vorgeschlagen worden waren, ausgewählt. Zur Eröffnung des Seminars begrüßte Ministerialbeauftragter Ltd. OStD Carsten Böckl die Teilnehmenden und hob sowohl deren herausragende schulische Leistung als auch das vielfältige gesellschaftliche Engagement hervor. Willkommensgrüße überbrachten MRG-Schulleiter OStD Georg Meyer, Ambergs Oberbürgermeister Michael Fritz und Michael Rischke als Vertreter des Landrats von Amberg-Sulzbach. Dabei wurde der Wert dieser Veranstaltung – insbesondere als Bereicherung für die Persönlichkeit und als Chance zum Aufbau eines bleibenden Netzwerkes – zum Ausdruck gebracht. Grundlage des Austauschs bildete das Programm, für das StDin Christine Wutz und OStR Tobias Kober von der MB-Dienststelle verantwortlich zeichneten. Neben diversen gemeinschaftsfördernden Workshops in Kommunikation, Theater und Musik setzten sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Fachgebieten auseinander: Ging es einmal um die US-Gesellschaft in Trumps zweiter Amtszeit (Dr. Hünemörder, LMU München) oder um mathematische Optimierungsprozesse (Prof. Dr. Büsing, RWTH Aachen), setzte man sich ein anderes Mal mit Gender-Fragen im Terrorismus (Prof. Dr. Herschinger, BW-Universität München) oder juristischen Feldern und Fällen (Dr. Täschner, Landgerichtspräsident Amberg) auseinander. Abgerundet wurde das Programm durch eine Exkursion an die Uniklinik Regensburg, eine Lesung einer Stipendiatin des Bamberger Künstlerhauses Villa Concordia und eine profunde Stadtführung in Amberg.