Der diesjährige Abiturgottesdienst am Max-Reger-Gymnasium stand unter dem Leitwort „Regenbogen“ und verdeutlichte den Bogen zwischen dem Ende der Schulzeit und dem Neustart in Ausbildung oder Studium. Im Sinne einer Brücke zwischen der Freude über das Erreichte und der Verantwortung für die Gesellschaft war dabei auch eine Spendensammlung durchgeführt worden: Die Abiturientinnen und Abiturienten hatten dafür FLIKA (Förderverein Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum St. Marien Amberg e.V.) als Organisation gewählt. Deren Vertreterinnen – Frau Meier und Frau Prey – konnten sich nun bei der Spendenübergabe über einen Betrag von 315 Euro freuen. Verwendet wird dieses Geld für laufende FLIKA-Projekte in der Unterstützung der Kinderklinik wie beispielsweise die Ermöglichung der Übernachtung eines zweiten Elternteils während des Klinikaufenthalts des Kindes oder die Ausstattung des FLIKA-Kinderzimmers mit ganzjähriger Kinderbetreuung beim Krankenhausaufenthalt von Eltern.
Über das gesellschaftliche Engagement der nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler um das Gottesdienst-Organisationsteam Emma Hausmann und Paula Nerb zeigte sich Schulleiter Georg Meyer sehr erfreut: „Das Max-Reger-Gymnasium macht es sich zur Aufgabe, neben dem fachlichen Stoffinhalt im jeweiligen Kontext immer auch grundlegende Werte in den unterschiedlichen Fächern zu vermitteln.“ Zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler am MRG trägt beispielsweise auch die Durchführung des einwöchigen Sozialpraktikums in der Jahrgangsstufe 10 bei, bei dem die Schülerinnen und Schüler verschiedene soziale Einrichtungen – ob Seniorenheim oder Krankenhaus – kennenlernen. Vor diesem Hintergrund schließt sich beim Engagement des diesjährigen Abiturjahrgangs ein Kreis: Auch zum Abschluss ihrer Schulzeit haben sie das Klinikum Amberg – einst ein Ort ihres Sozialpraktikums – im Blick.