Amberger Marktplatz, herrliches Sommerwetter und ein ungewöhnlicher Verkaufsstand: Beim letzten diesjährigen Marktplatzverkauf des Eine-Welt-Ladens Amberg wurde deutlich, dass nachhaltiges Handeln auch direkt vor der eigenen Haustür beginnen kann. Einen Teil der fair gehandelten Waren transportierte das ehrenamtliche Team diesmal mit einem Lastenrad zum Marktplatz. Das Besondere: Der geräumige Transportbehälter des Rades diente gleichzeitig als Verkaufsfläche. So konnte der fair gehandelte Kaffee direkt aus dem Lastenrad heraus angeboten werden. Das ungewöhnliche Gefährt zog viele Blicke auf sich. Zahlreiche Passanten interessierten sich sowohl für das Lastenrad als auch für die angebotenen fair gehandelten Produkte. Schnell entstanden Gespräche über nachhaltige Mobilität, den fairen Handel und vor allem über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kaffeebauern im Globalen Süden. Dabei ging es auch um die Frage, was jeder Einzelne selbst tun kann, um „die Welt ein bisschen besser zu machen“. Ein Passant berichtete beispielsweise, dass er selbst ein Lastenrad zu Hause habe, und zeigte sich begeistert von der Kombination aus nachhaltiger Mobilität und fairem Handel. Bei sommerlichen Temperaturen war der Stand des Eine-Welt-Ladens den gesamten Vormittag über sehr gut besucht. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über fair gehandelte Produkte zu informieren, Kaffee zu kaufen und mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Nach dem Motto „Die Welt ein bisschen gerechter und besser machen“ bedankt sich das Team des Eine-Welt-Ladens Amberg besonders beim ehrenamtlichen Team „pack mAS“, das das Lastenrad unkompliziert und kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Damit wurde beim letzten Marktplatzverkauf in diesem Jahr nicht nur fair gehandelt, sondern auch ganz praktisch gezeigt: Nachhaltigkeit kann einfach sein – und sie beginnt oft direkt vor der eigenen Haustür.