Die Knappschaftskapelle Amberg hat eine lange Verbindung zum Blasorchester Tatabánya neu belebt. Auf Einladung der ungarischen Musikfreunde hat am vergangenen Wochenende eine zwölfköpfige Abordnung aus Amberg den weiten Weg in die knapp 60 Kilometer westlich von Budapest gelegene Stadt angetreten und aktiv an einer Konzertveranstaltung im Zentrum von Tatabánya mitgewirkt. Die Amberger Delegation wurde herzlich vom stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Tatabánya begrüßt. Im Gegenzug überbrachte Vorstand Franz Koholka die Grüße des Amberger Kulturreferenten. Das Besondere an diesem Open-Air-Konzert war, dass insgesamt 130 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von vier Dirigenten geprobt und musiziert haben. Ein gemeinsam ausgewähltes, anspruchsvolles Programm wurde von den fast 1000 Zuhörern begeistert aufgenommen und mit viel Applaus bedacht. Neben dem musikalischen Teil kamen natürlich auch die Geselligkeit und der touristische Aspekt nicht zu kurz. So war es selbstverständlich, dass das Wahrzeichen von Tatabánya - ein riesiger Falke auf einem Berg - besucht wurde. Nach dem Konzert sorgte eine gemischte deutsch-ungarische Besetzung für beste Stimmung bei der Aftershowparty. Mit diesem Kurzbesuch wurde der Grundstein für den künftigen Austausch gelegt - vielleicht schon 2027, wenn die Stadt Tatabánya 80 Jahre alt wird.