Mesner gelten als die rechte Hand des Priesters und als guter Geist des Gotteshauses. Zum Aufgabengebiet eines Mesners gehört, dass er ein besonderes Augenmerk auf das Gotteshaus legt. Doch seine Hauptaufgabe ist die Vor- und Nachbereitung von Gottesdiensten und kirchlichen Feiern. Die sichtbare Begleitung aller Anlässe ist nur ein Bruchteil dessen, was ein Mesner zu bewältigen hat.
Genau ein Vierteljahrhundert verrichtet Renate Pflug den Mesnerdienst in St. Martin Niedermurach. Der Pfingstgottesdienst bot den besonderen Rahmen, ihren Einsatz für Kirche und Pfarrgemeinde zu würdigen und zu danken. Mesnerregionalverbandsvorsitzender Josef Pflug gratulierte im Auftrag von Bischof Rudolf Voderholzer und des Diözesanmesnerverbandsvorsitzenden Robert Feigl der Mesnerin Renate Pflug zum 25-jährigen Dienstjubiläum. In seiner Laudatio erinnerte er an das Jahr 2001, als sie die Mesnertätigkeit ihres Vaters Richard Fleck nach dessen Erkrankung nahtlos fortführte. „Deine Erfahrung hat Dich zur rechten Hand des Pfarrers und zum guten Geist der Kirchengemeinde werden lassen“, erklärte Josef Pflug und hob ihren Anteil zum stets guten Gelingen von Festlichkeiten hervor.
Pfarrer Herbert Rösl gratulierte Renate Pflug zum 25-jährigen Jubiläum, brachte seine Wertschätzung für das vertrauensvolle Miteinander zum Ausdruck und fügte seinem Dank hinzu: „Es ist schön, Sie an meiner Seite zu haben und ich eine zuverlässige Zusammenarbeit erleben durfte.“ Mit Dankesworten überreichte PGR-Sprecherin Irmgard Glaser der Jubilarin einen Blumenstrauß.
Renate Pflug gab ihrerseits einen Rückblick, wie sie zum Mesnerdienst kam, dankte ihrer Familie für alle Unterstützung und ließ wissen, dass die Arbeit mit den 33 Ministranten für sie sehr wichtig ist und ihr auch viel Freude bereitet. Von den Anwesenden gab es für die engagierte Mesnerin mehrfach kräftigen Applaus.