Das Geheimnis des Erfolgs der Gemeinschaft Hand in Hand (GeHiH) wurde bei deren 10-Jahr-Feier durch die Koordinatoren Elisabeth Gottsche und Joachim Sertl gelüftet. Im Pfarrheim ließen sie in stetem Wechsel und teils wortgewaltig das Geschehen der vergangenen Dekade, begleitet von Bilddokumenten, lebendig werden.
In einem „Vorspann“ erfuhren die Gemeinschaft der Gründungsmitglieder und die Vertreter der beteiligten zehn Gemeinden, dass der Gründungsversammlung am 18.11.2015 mehrjährige, zeitraubende Informations- und Planungsgespräche mit dem Ziel vorangegangen waren, dem künftigen Verein eine sichere und zukunftsorientierte Basis zu geben. Als wertvolle Hilfe sah das Duo in der Bereitschaft von Landrat Andreas Meier, dem Verein das einstige Dienstzimmer des Eschenbacher Landrats als Büro- und Arbeitsraum zur Verfügung zu stellen und dort bereits am 12.2.2016 mit einer Spende vorstellig zu werden. Als weitere Erfolgsmeldungen nannten sie den am 5.5.2017 in Regensburg durch Sozialministerin Emilia Müller verliehenen Innovationspreis „Zu Hause daheim“, dem bereits am 8.5. der bemerkenswerte Besuch Müllers in Eschenbach folgte. Die Anzahl der Hilfseinsätze, die von 223 im Jahr 2016 auf 1 369 im Jahr 2025 angestiegen ist, werteten sie als Bedarfsbeweis. Die Anzahl der dem Verein bisher beigetretenen 1 030 Mitglieder habe sich durch Umzug oder Sterbefälle auf aktuell 870 verringert. „Unsere GeHiH ist nicht nur im Landkreis bekannt geworden“, versicherten sie und verwiesen auf Messen und Fachtagungen, bei denen am eigenen Info-Stand oft zu hören gewesen war: „So etwas bräuchten wir auch.“ Erinnerungswert hatten zudem Bilderserien zu den regelmäßigen Mitgliedertreffen mit Fachvorträgen, „mit Themen quer Beet“, die bis zu 130 Teilnehmer anlockten. Inhalte von Dankschreiben waren Beweise der Anerkennung für das Wirken der Gemeinschaft, die als Modell für eine landkreisweite Einrichtung dienen sollte.
Worte des Dankes und der Anerkennung fanden die Bürgermeister Marcus Gradl und Bernhard Stangl (Pressath) und sprachen von einer Strahlwirkung weit über den Landkreis hinaus. Mit Blumen bedankte sich Joachim Sertl bei Gottesche für deren stets umtriebiges Wirken.