Rückschau auf ein Vereinsjahr, das von Geselligkeit viel Militärhistorie geprägt war, hielt die Reservistenkameradschaft. Bei der gutbesuchten Jahreshauptversammlung erinnerte Vorsitzender Johannes Schreglmann an eine Vielzahl militärischer Auseinandersetzungen der beiden vergangenen Jahrhunderte, mit deren Anlässen, Geschehnissen und Auswirkungen sich die ehemaligen Angehörigen der Bundeswehr bei ihren Monatsversammlungen befasst haben. Dazu zählte er: Biafra-Krieg in Nigeria (1967-1970), Schlacht um Okinawa (1945), erste Seeschlacht 2. Weltkrieg vor La-Plata-Mündung (1939) und Falklandkrieg Argentinien-Großbritannien (1982). „Wir erinnerten auch an das Bayerische Hilfskorps aus Amberg für König Otto in Griechenland von 1833 bis 1835, an den Einzug von US-Truppen in Eschenbach 1945, an die Heeresübung „Große Rochade“ 1975., an der mehrere unserer Mitglieder teilnahmen, und an aktuelle Aufrüstungsmaßnahmen Tschechiens“, ergänzte Schreglmann und sprach von der Teilnahme an sicherheitspolitischen Seminaren der Kreisgruppe, am Gedenken zum Volkstrauertag, an Bürgerfest, Gruselspaziergang und Festlichkeiten örtlicher Vereine. Nach einem positiven Kassenbericht durch Christoph Zimmermann und einem Rückblick auf die Sammelergebnisse für den Volksbund Kriegsgräberfürsorge durch Walther Hermann zeichneten Kreisvorsitzender Cristof Rolland und Bürgermeister Marcus Gradl sechs Mitglieder für insgesamt 260 Jahre Mitgliedschaft beim Reservistenverband aus: 25 Jahre: Wolfgang Thurn; 40 Jahre: Hans Bscherer, Franz Meier und Gerhard Richter; 55 Jahre. Johann Rupprecht; 60 Jahre: Walther Hermann.
Hauptmann d.R. Rolland dankte für die Teilnahme an Maßnahmen des Kreisverbandes und Marcus Gradl für die Unterstützung bei Anlässen der Stadt. Unter Hinweis auf ihre Versammlungsthemen sah er in den Reservisten Mahner und resümierte: „Es gilt, die Geschichte nicht zu verdrängen.“ Ein „Hut ab vor eurer Verbandarbeit“ und „ihr zeigt Gesicht“ kam von Peter Teschke (Stadtverband).