Zu einer Gala wurde die 10-Jahr-Feier der Gesellschaft Hand in Hand (GeHiH). Der Pfarrsaal wurde zu einem Ort des gemeinsamen Feierns und Austauschens. Nach einem Jahrzehnt praktizierter Nächstenliebe war es das Ziel, Sichtbarkeit und Bekanntheit eines Anliegens zu steigern.
Mit einem Naturvergleich zeigte sich Vorsitzender Karl Lorenz überzeugt, dass aus einem kleinen Bäumchen ein stattlicher Baum herangewachsen ist. Landrat Andreas Meier, der nach der Vereinsgründung sofort einen Büroraum im alten Landratsamt zur Verfügung gestellt hatte, dankte er dafür, dass er nach dem Wegfall der fünfjährigen staatlichen Förderung Unterstützungsleistungen durch den Landkreis erwirken konnte. Lorenz würdigte es, dass die zehn Kommunen des westlichen Landkreises, die an diesem Abend durch Delegationen vertreten waren, von Anfang an mit im Boot waren, und, „als sich unser Projekt als erfolgreich herumgesprochen hatte“, die Gemeinden Kastl und Parkstein der GeHiH beigetreten sind. Nach Anfragen von weitern Kommunen aus dem Landkreis sei die Gemeinschaft auch dort vorgestellt worden. Begleitet wurde die Feier durch die geschätzten, konzertanten Beiträge der„Schleifband“. Einem Imbiss voraus gingen die Grußworte von Landrat Andreas Meier, der in der GeHiH eine „tolle und segensreiche Sache“ sah. Mit „nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist und die andere übernehmen“ bekräftigte er das Eschenbacher Modell, das öffentliche Einrichtungen entlaste. Dem oft erkennbaren Verlorengehen von Solidarität und Nachbarschaftshilfe stellte Meier das „andere Verständnis von Menschen auf dem Land“ gegenüber, deren gegenseitiges Unterstützen einem Stück Lebensqualität gleichkomme. Er erhoffte sich in der GeHiH eine „Blaupause“ für weitere Regionen und sparte nicht mit einem „Geburtstagsgeschenk.