Große Freude am Augustinus-Gymnasium Weiden: Der Pluskurs „Werkstatt Geschichte” ist beim Bayerischen Lions Preis für Demokratie, Vielfalt und Toleranz mit dem dritten Preis ausgezeichnet worden. Die Schülerinnen Nelly Pisulski und Franziska Peter sowie der Schüler Felix Hüttinger erhielten die Auszeichnung für ihr Projekt „Eine Grenze in den Köpfen: Vom 'Ostmark'-Bewusstsein zu guter Nachbarschaft”. Die Preisverleihung fand am 4. Juli 2026 im Centrum für angewandte Politikforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Sie stand unter dem Motto „Was können Wissenschaft, Politik und Ehrenamt zum Erhalt der demokratischen Gesellschaft in Europa beitragen?”. Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten dabei über die Herausforderungen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa. Mit ihrer historischen Forschungsarbeit zu den deutsch-tschechischen Beziehungen überzeugten die Weidener Schülerinnen und Schüler die Jury. Das Projekt zeigt, wie sich historische Vorurteile und trennende Grenzbilder überwinden lassen und wie daraus Verständigung und gute Nachbarschaft entstehen können. Damit setzt die Arbeit ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und ein friedliches Miteinander in Europa. Auf Anregung des Lions Clubs Weiden 69 hatte sich der Kurs am bayernweiten Wettbewerb beteiligt. Begleitet wurde die Bewerbung von den Paten Dr. Franz Wach und Dr. Elmar Baumer vom Lions Club Weiden 69, die den Erfolg der jungen Historikerinnen und Historiker bei der Preisverleihung persönlich miterlebten. Die Auszeichnung würdigt nicht nur die aktuelle Forschungsarbeit, sondern auch das langjährige Engagement der „Werkstatt Geschichte”. Zugleich unterstreicht sie den wichtigen Beitrag, den junge Menschen mit historischem Bewusstsein und gesellschaftlichem Einsatz für Demokratie, Vielfalt und Toleranz leisten können.