Rund um Mittwoch, 19. November, ruft die Pfarrei St. Michael Poppenricht dazu auf, im Gebet an die vielen Christen zu denken, die weltweit aufgrund ihres Glaubens leiden und verfolgt werden. Die meisten internationalen Beobachtungsstellen kommen überein: Christen sind weltweit die am stärksten verfolgte religiöse Gemeinschaft. 380 Millionen Christen leiden unter hoher oder sehr hoher Verfolgung. Das ist jeder siebte Christ weltweit. Alleine im Jahr 2024 wurden 4476 Christen aufgrund ihres Glaubens getötet.
Das päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ möchte mit der Aktion „Red Wednesday“ die Not der verfolgten Christen ins Bewusstsein rufen und alle einladen, für das Geschenk der Religionsfreiheit zu danken und zugleich für jene zu beten, denen dieses Grundrecht verwehrt bleibt.
Als äußeres Zeichen der Solidarität wird die Pfarrkirche St. Michael ab dem 19. November bis zum Ende des Kirchenjahres täglich in rotem Licht erstrahlen. Die rote Farbe, die an diesen Tagen sichtbar sein wird, erinnert an das Blut der Märtyrer und an das Zeugnis unzähliger Menschen, die trotz Bedrängnis an Christus festhalten.
Die Gläubigen sind herzlich eingeladen, den „Red Wednesday“ auch geistlich mitzutragen – besonders durch die Teilnahme an den Gottesdiensten und durch das persönliche Gebet für die bedrängte Kirche in aller Welt.