Zum Weltgebetstag der Frauen aller Konfessionen waren Freitag, den 6 März eingeladen. Viele sind den Aufruf gefolgt: „ Kommt ! Bringt eure Last. Hoffnung gegen alle Hoffnungslosigkeit.” Das macht auch diese Gottesdienstliturgie nigerianischer Christinnen zum Weltgebetstag deutlich. Das Frauenbundteam und einige evangelischen Frauen von Pressath leiteten durch den Gottesdienst. Musikalisch wurden Lieder aus Nigeria gesungen und gespielt, die für dieses Land sehr rhythmisch sind. Unter der Leitung von Petra Neumann. Die Gebete und Texte wurden von den Leserinnen vorgetragen. Tanja Maurer, Stopfer Monika, Cilla Helm, Karin Kumpf, Carola Meier, Claudia Melchner, Rosa Deglmann, Manuela Mehrländer und Christine Pfeiffer. Nigeria ist ein Land in Westen Afrika. Dort leben dreimal so viele Menschen wie in Deutschland. Es gibt in Nigeria mehr als fünfhundert verschiedenen Sprachen. In den Schulen und Behörden wird Englisch gesprochen. Die zwei wichtige Religionen sind der Islam und das Christentum. Es gibt Wüsten und trockenes Land. Auch Regenwald mit Pflanzen und Tieren. Dabei gibt es Bodenschätze, doch die Ölindustrie verschmutzt Wasser und Land. Trotzdem hat Nigeria einen Nationalpark. Dort wird die Natur besonders geschützt. Viele Menschen sind arm. Sie leben in den Dörfern von Landwirtschaft und Viehzucht. Genau an diesem Punkt setzt die Partnerorganisation des Weltgebetstag „ Women & Youth Empowerment and Health Initiative” um den Frauen die Grundlage der Landwirtschaft zu erlernen. Mit Schulungen mit Saatgut und Werkzeugen. Nach dem Gottesdienst hat Tanja Maurer alle Kirchenbesucher ins Kolpingheim eingeladen mit Afrikanischen Speisen und interessanten Gesprächen den Abend ausklingen zu lassen.