Auch wenn die meisten Teilnehmer der rund 25 köpfigen Seniorengruppe ihre „Goost”, wie die Wallfahrtskirche „St. Jodok” von den Tännesbergern genannt wird, kennen, konnte der ehemaligen Kirchenpfleger Hans Maier, der auch den Umgriff der Kirche pflegt, so manche Details verraten, die bisher nicht oder nicht mehr bekannt waren.
So wurden auch die Bedeutung der Bilder und Figuren der Heiligen erklärt und wie sie in die Kirche kamen. Eine besondere Bedeutung hat das „Wiener Pestkreuz” von 1690, das von Wallfahrern aus Wien, denn dort herrschte die Pest, hierher gebracht wurde.
Schon mehrmals wurde die im 14./15. Jahrhundert erbaute „Kirche auf der Wiese” wieder instand gesetzt, bis Anfang 2020 die große Sanierung abgeschlossen werden konnte. Die Konsekration erfolgte schließlich durch Bischof Rudolf Voderholzer.
Bei der anschließenden Kaffeerunde im Schützenheinm Tännesberg wurden so manche Erinnerungen über die „Goost” wieder aufgefrischt und ins Leben gerufen.