Die Gläubigen der Katholischen Stadtpfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt Hirschau und der Pfarrei Ehenfeld-Massenricht setzen am Sonntag, 28. Juni, ihre Tradition der Fußwallfahrt zum Amberger Mariahilfberg fort. Namentlich erwähnt wurden die Wallfahrer beider Pfarreien bereits 1784 anlässlich der 150-Jahr-Feier des Mariahilfbergs. Die Wallfahrtsleitung hat zum 18. Mal Wolfgang Weih. Die Ehenfelder Pilgergruppe marschiert um 3.15 Uhr am ehemaligen Gasthaus Purzer ab. Die Hirschauer Wallfahrer treffen sich um 4.15 Uhr auf dem Bischof-Bösl-Platz und machen sich nach dem Eintreffen der Ehenfelder gegen 4.30 Uhr mit dem Pilgersegen von Stadtpfarrer Johann Hofmann auf den Weg. In Steiningloh ist eine Pause vorgesehen, während der die Toiletten im Kirwastodl genutzt werden können. Gegen 8.15 Uhr wird der Mariahilfberg erreicht, um 8.30 Uhr beginnt der Wallfahrtsgottesdienst. Für die Sicherung des Weges sorgt die Freiwillige Feuerwehr Hirschau. Als Erinnerungsgeschenk erhalten die Pilger ein Wallfahrtsbild, das Alfred Härtl zum 17. Mal gestaltet und finanziert hat. Es zeigt diesmal das Rot-Kreuz-Marterl am Feldweg zwischen Hirschau und Schnaittenbach. Stadtpfarrer Hofmann bittet darum, das Gebet- und Liederbuch „Gemeinsam auf dem Weg“ mitzubringen, da daraus auf dem Pilgerweg Texte und Lieder gebetet beziehungsweise gesungen werden. Wer das Buch nicht besitzt, kann es ab sofort zu den üblichen Öffnungszeiten im Pfarrbüro für 2 Euro erwerben.