Gerade noch so konnte sich Titelverteidiger Max Straub gegen den jungen Wilden Ludwig Hornek durchsetzen. 10 Läufe musste man in den Finals den weißen Sandberg fehlerfrei hinunterbringen um am Ende den Titel zu gewinnen. Rechnet man die morgendliche Qualifikation hinzu sind es sogar Zwölf. Am besten machte es auch in diesem Jahr wieder Max Straub. Allerdings sah er sich heuer erstmals gezwungen einen Rückstand im zweiten Lauf aufzuholen. Im Viertelfinale geriet er im roten Parcours in Rückstand, konnte diesen aber mit einem mehr als beherzten Lauf im blauen Kurs wieder aufholen. Ebenfalls spannend war ein anderes Viertelfinale bei den Herren. Vater gegen Sohn- Junger Wilder gegen Altmeister! Bernhard Hornek, der schon mehrmals am Monte gewinnen konnte musste gegen seinen erst 13- jährigen Sohn Ludwig in den Zweikampf. und waren beide im ersten Lauf noch Gleichauf, so konnte der Junior im schnelleren blauen Parcours letztendlich den Vater bezwingen.
Wenn der Sport dazu dient jungen Menschen beizubringen an sich zu glauben und nie aufzugeben, dann gab es im Halbfinale dazu ein Lehrbeispiel. Ludwig Hornek lag nach dem ersten Lauf fast zwei Sekunden zurück. Durch einen Torfehler schied sein Konkurrent aber im zweiten Lauf aus und Hornek erreichte das Finale. Dort ging es gegen den Titelverteidiger Max Straub.
Nur einen Wimpernschlag getrennt kamen die beiden im ersten Lauf ins Ziel. Im zweiten Lauf nutzte Straub jedoch seine Routine und den Vorteil des schnelleren blauen Laufs und schaffte es seinen Titel zu verteidigen.
Bei den Damen kristallisierte sich sehr früh eine Favoritin heraus. Elisabeth Herbst- Vorjahreszeit vom TSV Rottenbuch! Nach der erfolgreichen Qualifikation am Morgen gewann sie souverän alle ihre Läufe bis ins Finale. Dort traf sie auf die Tschechin Jana Hnidkova aus Jablonec. Die beiden Finalläufe waren auf Augenhöhe, am Ende gewann Herbst aber in der Addition der beiden Läufe dann doch sehr sicher.