Nicht alltäglicher Besuch stellte sich im BRK-Senioren- und Pflegeheimes St. Barbara ein. Die achtjährige Vroni Kohl, hier mit der Schildkröten-Mama Kalli, machten den Bewohnerinnen und Bewohnern mit ihren Schildkröten die Aufwartung. Eine Seniorin wagte es sogar, die Kalli am Kopf zu streicheln. (Bild: Anita Dobmeier)

Außergewöhnlicher Besuch im BRK-Seniorenheim St. Barbara

Die Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen freuen sich grundsätzlich, wenn sie Besuch bekommen. Nicht alltäglicher Besuch stellte sich dieser Tage auf Initiative von Hildegard Kohl, der stellv. Vorsitzenden des Förderkreises Altenhilfe, im BRK-Senioren- und Pflegeheimes St. Barbara ein. Die achtjährige Vroni Kohl und ihre Mama Sonja machten den Bewohnerinnen und Bewohnern mit ihren Schildkröten Kalli, Fredi, Klöschen und Schildegard ihre die Aufwartung. Schildkröten gelten als ja geradezu ideale „tierische Besucher” für Seniorenheime. Nach einem musikalischen Auftakt durch die Klangbrettgruppe zeigte Vroni einige Schildkröteneier herum und ließ die Senioren raten, was aus diesen schlüpfen könnte. Dann zeigte sie des Rätsels Lösung her und holte die einjährige Schildkröte Klöschen aus ihrem Käfig. Ganz vorsichtig trauten sich einige Bewohner das Tierchen an seinem Panzer zu streicheln. Danach kam die zweijährige Schildegard an die Reihe. Einige Senioren nahmen die schon auf die Hand. Auch die Schildkröten-Mama Kalli wurde gezeigt und nicht nur am Panzer, sondern sogar am Kopf gestreichelt. Sonja Kohl zeigte die beiden großen Tiere und wies darauf hin, dass man den Unterschied zwischen Männchen und Weibchen an den unterschiedlich großen Schwänzen erkennen kann. Die Seniorinnen und Senioren zeigten sich sehr interessiert, fragten u.a. nach dem Geburtsgewicht der Schuldkröten oder danach, wie lange es dauert, bis die Eier ausgebrütet sind. Von den Anwesenden gab es Riesenapplaus für Vroni und Sonja Kohl und ihre Schildkröten. Gerontotherapeutin Anita Dobmeier bedankte sich mit herzlichen Worten für den aufschlussreichen Besuch, bevor die Klangbrettgruppe den Nachmittag mit ein paar Volksliedern abrundete.
In einem besonderen Rahmen, nämlich verbunden mit einem Johannisfeuer, fand die Bewohnerversammlung des BRK-Seniorenheims St. Barbara statt. Nach dem Bericht des Beiratsvorsitzender Rudi Wild (stehend rechts) segnete Stadtpfarrer Johann Hofmann das Johannisfeuer. Rechts neben ihm (halb verdeckt). Heimleiterin Astrid Geitner. (Bild: Anita Dobmeier)

Bei Heimbewohnerversammlung Johannisfeuer gesegnet

In einem besonderen Rahmen, nämlich verbunden mit einem Johannisfeuer, fand die diesjährige Bewohnerversammlung des BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheims St. Barbara statt. Heimbeiratsvorsitzender Rudi Wild nutzte seinen Bericht, um sich namens des Heimbeirats bei Heimleiterin Astrid Geitner für die engagierte Arbeit aller Beschäftigten zu bedanken. Stellvertretend nannte er Pflegedienstleiterin Patricia Kugler, die Betreuungsteamleiterin Anita Dobmeier, Küchenchef Markus Birner und Hausmeister Günther Birner. Rudi Wild erläuterte die Aufgaben des Heimbeirats und berichtete, dass bei den zwei Beiratssitzungen seit der Wahl 2025 die Erhöhungen der Pflegesätze und der Ausbildungsumlagen Schwerpunktthemen gewesen seien. Ihnen habe man schweren Herzens zugestimmt. Die Höhe der Heimentgelte sei für viele nicht mehr zu bezahlen und gehe an die Substanz mit der Folge, dass immer mehr Menschen auf Sozialhilfe angewiesen sind. Die Höhe der Zuzahlung aus eigenem Vermögen sei unverantwortlich. Hier sei die hohe Politik in Berlin und München gefordert. Von Bayern werde z. B. das Landespflegegeld von 1000 Euro auf 500 Euro gekürzt. Dies treffe wieder sozial Schwache. Wild betonte, dass man durch die Heimleitung stets über die Belegungssituation informiert werde. Sorge bereite es, dass aufgrund des Mangels an deutschen Pflegefachkräften immer mehr ausländische Pflege- und Hilfskräfte im Haus arbeiten. Deren Engagement und Hilfsbereitschaft verdienten den Respekt aller. Gott sei Dank habe man sie. Man müsse bedenken, dass es in ihren Heimatländern auch pflegebedürftige Menschen gibt und sie dort fehlen. Besonderen Dank zollte Wild den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Beispielhaft nannte er Josef Kohl, Zenta Bauer und Heidi Flierl, den gemischten Chor, die Frauenchöre aus Hirschau und Hohenburg, Lydia Meyer und Maria Maier, die von Hildegard Kohl geleitete Klangbrettgruppe und den Förderkreis Altenhilfe. Man könne sich glücklich schätzen, dass es in Hirschau neben dem Seniorenheim auch die Tagespflege und das Haus „Betreutes Wohnen“ gibt. Ausdrücklich dankte Wild in diesem Zusammenhang dem Ehrenbürger-Ehepaar Klaus und Gertrud Conrad. Ohne ihre Spendenbereitschaft wäre in Hirschau vieles nicht möglich gewesen. Heimleiterin Astrid Geitner hatte eine Bildermappe vorbereitet, in der sämtliche Veranstaltungen und besonderen Ereignisse festgehalten sind, die während des letzten Jahres im Heim stattgefunden haben. Ein außergewöhnlicher Höhepunkt der Bewohnerversammlung war anschließend die Segnung des in einer Schale lodernden Johannisfeuers durch Stadtpfarrer Johann Hofmann. Zum gemütlichen Ausklang konnten sich alle mit Käsegrillern und Frischgetränken stärken.
Etsdorfer Kirwakinder begeistern mit ihrem Auftritt.  (Bild: Kati Köhler)

Wein, Tanz und Musik bei der Tagespflege St. Barbara in Hirschau

Die Tagesgäste, Angehörige und Senioren des betreuten Wohnens erlebten ein unvergessliches Weinfest in der Tagespflege St. Barbara in Hirschau. Die Etsdorfer Kirwakinder brachten mit einer mitreißenden Vorstellung die Gäste zum Mitklatschen und Mitschunkeln. Musikalisch wurde das Weinfest von Musiker Heinz umrahmt. Für die Tagesgäste, deren Angehörige und die Senioren aus dem betreuten Wohnen war dieses Fest mehr als nur eine gesellige Zusammenkunft. Es war eine Chance, Gemeinschaft zu erleben und sich in einer ungezwungenen Umgebung zu amüsieren. Die strahlenden Gesichter und das fröhliche Mitklatschen zeugten von der Freude, die dieses Fest allen Anwesenden brachte. Es ist schön zu sehen, wie unsere Gäste Spaß haben. „Das war so ein schöner Tag heute“, sagte ein Gast und bedankte sich mehrmals bei den Betreuungskräften. Die Bedeutung der Tagespflege geht jedoch weit über solche Feste hinaus. Für Senioren bietet sie eine wertvolle Struktur im Alltag, die ihnen soziale Kontakte, sinnvolle Beschäftigungen und Betreuung ermöglicht. Dies fördert nicht nur das geistige und körperliche Wohlbefinden, sondern hilft auch, Vereinsamung entgegenzuwirken. Gleichzeitig entlastet die Tagespflege pflegende Angehörige, die sich oft einer großen Verantwortung gegenübersehen. Durch diese Unterstützung haben sie die Möglichkeit, Zeit für sich zu nehmen, Beruf und Pflege besser zu vereinbaren und zu wissen, dass ihre Liebsten in guten Händen sind.
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