Der Kinderferienclub der Pfarreiengemeinschaft Neustadt/Altenstadt lud zur letzten „Aktiv sein“-Aktion in den Felixwald ein. Der Stadtförster Andreas Arnold begrüßte siebzehn naturbegeisterte Kinder. Sofort begann die erste Aufgabe; im Wald was Schönes – Hartes – Stachliges – Raues – Schweres – Duftendes – Weiches – Rundes – Glattes und etwas Leichtes zu suchen. Durch die Auswahl der vielen verschiedenen Materialien war die Aufgabe bald gelöst. Danach fragte Herr Arnold die Kinder, was ein Eichhörnchen wohl so alles für den Winterschlaf im Wald versteckt. Wer hat schon von einem Adlerhorst gehört bzw. wie sieht der aus? Wie kann er nachgebaut werden? Schnell wurden lange, dicke und dünne Äste, krumme Zweige, Blätter und Moos zu einem runden Geflecht zusammengetragen. Nach einiger Zeit war ein riesiges „Holznest“ entstanden. Alle nahmen in dem riesigen Horst Platz, lauschten den Erzählungen des Försters. Dieser fragte in die Runde, ob man ein rohes Ei auf verschiedene Art und Weise über einen riesigen Graben im Wald manövrieren kann, ohne dass es zu Bruch geht. Die Kinder entwickelten eine rege Fantasie, wie das Ei heil zur anderen Seite transportiert werden könnte. Es waren ganz tolle Ideen dabei, die sich die Kinder einfallen ließen, und bei den vielen kreativen Versuchen gingen von 10 Eiern nur zwei tatsächlich zu Bruch. Danach zogen sich alle wieder in die „Chill Area“ zurück und machten Brotzeit. Gestärkt ging es daran, ein Zelt aus Naturmaterialien zu bauen. Die Äste wurden geschickt eingeflochten und befestigt. Das innere Geflecht ausgeastet und mit dünnen Ästen ineinander verkeilt. Das Dach mit Blätterzweigen und moosbedecktem Holz verdichtet. Das machte wirklich enorm Spaß, ein so stabiles frei stehendes Naturzelt entstehen zu sehen. Stolz auf das Geschaffene und zufrieden über den Nachmittag in der freien Natur wurde sogar noch eine kleine Baumpflanzaktion gestartet. Hobbygärtner Johann Bäumler hat verschiedene zarte Ahorn- und Buchenpflanzen mitgebracht. Die Kinder waren begeistert, diese Pflanzen in der Erde zu verbuddeln. Alle waren sich einig – nächstes Jahr wird überprüft, wie schnell diese Pflänzchen gewachsen sind.