Das Heimatkino in Freudenberg hat einen neuen Platz. Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins Freudenberg haben den Holzrahmen am Johannisberg abgebaut und beim Wasserhochbehälter in Hötzelsdorf wieder aufgestellt. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf Freudenberg, Wutschdorf und den Johannisberg. Beim Heimatkino steht auch wieder eine Sitzbank, die Spaziergänger zum verweilen einlädt. Am bisherigen Standort am Johannisberg soll bis zum nächsten Frühjahr eine Aussichtsplattform errichtet werden. Der HKV hat das Projekt angstoßen und sich um die Finanzierung gekümmert. Mit Unterstützung eines Förderprogramms der Europäischen Union (EU) und großzügigen privaten Spenden ist es gelungen, die Kosten zu decken. Die Plattform, die „Keltenlauer” heißen soll, entsteht genau dort, wo die Bewohner des spätbronzezeitlichen Ringwalls am Johannisberg ihren Spähposten Richtung Fensterbachtal hatten. Außerdem kann an dieser Stelle die spannende Geschichte des Hussengrabens erzählt werden. Flora und Fauna werden dort besonders zu beobachten sein, weil direkt an dieser Stelle die Natur nach dem Waldbrand zu neuem Leben erwacht. Von der „Keltenlauer” aus kann man die Kreuzbergkirche in Schwandorf sehen, den Jugenberg bei Nittenau, Pittersberg und den Turm der Bruder-Konrad-Kirche in Ebermannsdorf und sogar die Windräder südlich des Truppenübungsplatzes Hohenfels.